Glaswerk Drebkau: Wirtschaftsminister stärkt Ardagh-Beschäftigten den Rücken

Die Ardagh-Mitarbeiter in Drebkau geben nicht auf. Bei einer Aktion vor dem Werksgelände machen sie mit Plakaten auf ihre Lage aufmerksam. Welche Unterstützung erfahren sie von Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller (SPD)?
Solveig Schneider- Wirtschaftsminister Keller unterstützt Ardagh-Mitarbeiter in Drebkau.
- 163 Arbeitsplätze durch Werksschließung bedroht.
- Demo am 30. Januar 2025 für den Erhalt des Werks.
- Keller verspricht Investitionshilfe und Verhandlungen mit Ardagh.
- Unternehmen kämpfen wegen steigender Energiekosten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ardagh Glass Packaging Deutschland plant die Schließung des Glaswerks in Drebkau (Spree-Neiße), doch die 163 Beschäftigten wollen nicht kampflos aufgeben. Unterstützt von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) protestieren sie vor dem Werk. Ein prominenter Fürsprecher ist Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller (SPD). Hat er eine Strategie, um den Standort zu retten?
Am 30. Januar 2025 versammeln sich Beschäftigte, Gewerkschaftsvertreter und Politiker vor dem Werksgelände in Drebkau, um für den Erhalt des Standortes zu kämpfen. „Es geht um den Betrieb, um Tradition, um Know-how – vor allem aber um Sie. Hinter jedem Arbeitsplatz stehen Menschen, Familien, die hier ihre Heimat gefunden haben“, sagt Keller den Versammelten.
Was Wirtschaftsminister Keller den Ardagh-Mitarbeitern versichert
Doch das Problem reicht laut Wirtschaftsminister Daniel Keller weit über Drebkau hinaus. Unternehmen in Brandenburg und ganz Deutschland stehen vor enormen Herausforderungen, besonders durch steigende Energiekosten. Brandenburg habe sich positiv entwickelt, doch Entscheidungen des Bundes gefährdeten diese Fortschritte.
„Unternehmen brauchen Planungssicherheit – sie wollen wissen, wie hoch die Strompreise in zehn oder fünfzehn Jahren sein werden. Ohne klare Perspektiven fällt es schwer, langfristig zu investieren. Das Vertrauen ist verloren gegangen und wenn sich nichts ändert, drohen weitere Werksschließungen“, so Keller.

Die Botschaft von Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller (3. v. r.) an die Mitarbeiter des Glaswerks in Drebkau: „Wir stehen an Ihrer Seite. Auch, wenn der schlimmste Fall eintritt.“ Auch Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger (CDU) (2. v. r.) sowie Drebkaus Bürgermeister Paul Köhne (CDU) (r.) zeigen sich solidarisch mit den Mitarbeitenden.
Solveig SchneiderDer Wirtschaftsminister versichert bei der Aktion den versammelten Mitarbeitenden, dass man schnellstmöglich Gespräche mit der Unternehmensführung von Ardagh führen und ihr deutlich machen wolle, dass die Landesregierung bereit sei, Investitionsmittel bereitzustellen, um den Weiterbetrieb vor Ort zu ermöglichen. „Für uns ist dieser Standort noch nicht abgeschrieben – im Gegenteil, wir werden der Ardagh weitere Angebote vorlegen“, sagt Keller. Seine Botschaft ist klar: „Wir stehen an Ihrer Seite. Auch, wenn der schlimmste Fall eintritt.“

