Derzeit analysiert ein Team von fünf Mitarbeitern die Abstriche von Menschen, um herauszufinden, ob sie an SARS-CoV-2 infiziert sind.

„Wir sind gut aufgestellt“, sagt Dr. Babett Wintsche, die die Arbeit dieses Teams im „MVZ Gemeinschaftslabor Cottbus Dr. Thorausch & Dr. Mydlak“ koordiniert. Auf sämtliche Komplikationen ist das Labor vorbereitet, was auch der guten Arbeit von Anja Schombach zu verdanken sei. Sie sei im Labor, das über 269 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügt, federführend bei der Pandemieplanung.

Volle Tische im Labor

Täglich landen neben der Routine-Diagnostik rund 200 Abstriche von Patienten und Kontaktpersonen aus der Lausitz auf den Labortischen in der Cottbuser Uhlandstraße. „Und es werden mehr werden“, sagt Dr. Wintsche. Noch seien nur wenige davon positiv. Innerhalb von 24 Stunden könne das Labor Ergebnisse liefern.

Fragebogen vom Robert-Koch-Institut

„Das Problem ist, dass die Menschen vorschnell zu ihrem Arzt gehen, um sich testen zu lassen. Um dem entgegenzusteuern hat das Robert-Koch-Institut einen Patientenfragebogen herausgegeben, den man sich im Internet herunterladen kann. Dadurch soll vorab evaluiert werden, welche Patienten untersucht werden sollten“, informiert Dr. Wintsche.

Labor-Team wird weiter aufgestockt

Doch das Testaufkommen wird dennoch größer werden. Dessen ist sich Dr. Wintsche bewusst. Deshalb werde das Team weiter personell aufgestockt. Die Unterstützung der Mitarbeiter im gesamten Haus, von der Haus- bis zur Datentechnik sei hervorragend, betont sie.

Eigene Kinderbetreuung im Haus

Und damit auch jeder angesichts der Kita- und Schulschließungen ohne Sorgen seine Aufgaben erfüllen kann, habe das Labor sogar eine eigene Kinderbetreuung aus dem Boden gestampft.