Regionalliga Nordost
: Verräterisches Detail – bleibt Piplica Cheftrainer bei Lok Leipzig?

In drei Spielen unter Tomislav Piplica ist Lok Leipzig ungeschlagen. Ob die Torwartlegende von Energie Cottbus Cheftrainer bleibt, hat der Verein noch nicht mitgeteilt, aber es gibt ein erstes Indiz.
Von
Peter Mertes
Leipzig
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Erfolgsserie: Tomislav Piplica ist als Interimstrainer bei Lok Leipzig in der Regionalliga Nordost seit drei Spielen ungeschlagen. Könnte der Bosnier vorerst als Cheftrainer bleiben?

Gabor Krieg/picture point

Drei Spiele, sieben Punkte, ein Torverhältnis von 6:2 – für Lok Leipzig läuft es in der Regionalliga Nordost unter dem Interimsduo Tomislav Piplica und Robin Hintz. Im Tabellenkeller geht es zwar weiterhin extrem eng zu, aber der erfolgreiche Zwischenspurt in der vergangenen englischen Woche ließ die Sachsen ein wenig aufatmen.

Die Trennung vom langjährigen Cheftrainer Almedin Civa schien niemandem im Verein leicht zu fallen, Piplica berichtete danach von einer Stimmung „wie auf dem Friedhof“. In der Kabine habe es Tränen gegeben, auch ihm selbst habe die Trennung „sehr, sehr wehgetan.“ Am 19. Februar übernahmen Co-Trainer Hintz und Torwarttrainer Piplica das Mannschaftstraining.

Lok Leipzig ist unter Piplica ungeschlagen

Die Trauer scheinen die zwei schnell in positive Kraft verwandelt zu haben. Unter dem Interims-Duo gab es zum Auftakt ein 1:0 gegen den SV Babelsberg, anschließend ein deutliches 4:1 gegen den ZFC Meuselwitz und ein 1:1-Remis gegen den Chemnitzer FC. Kurios: Alle drei Spiele absolvierte Lok im heimischen Bruno-Plache-Stadion, das vierte Heimspiel innerhalb von zwei Wochen folgt am Mittwoch (6.3., 19 Uhr) im Kellerduell gegen den Berliner AK.

Es ist nicht die einzige Kuriosität, die Tomislav Piplica bei Lok Leipzig erlebt. Sein Sohn Zak Paulo ist nicht nur unter seinem Vater Stammspieler bei den Leipzigern und traf zuletzt gegen Chemnitz zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung. Ob der Vater den Sohnemann künftig dauerhaft trainiert, steht noch nicht fest, denn der Verein hat bislang keine Dauerlösung für die Trainerposition kommuniziert.

Klar ist aber, dass Piplicas Chancen mit jedem weiteren ungeschlagenen Spiel nicht geringer werden dürften. Und ein kleines Detail auf der Homepage von Lok Leipzig könnte darauf hindeuten, dass Piplica vorerst als hauptverantwortlicher Coach bleiben darf: Unter dem Reiter „Ansprechpartner“ ist Tomislav Piplica bereits als Cheftrainer gelistet, Robin Hintz als Co-Trainer.

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