Regionalliga Nordost
: Spiele trotz Schnee oder Generalabsage – so plant der NOFV

In der Fußball-Regionalliga Nordost soll es ab Freitag wieder um Punkte gehen. Doch Titelrennen und Abstiegskampf könnten vom Schnee gestoppt werden. So plant der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) die Spiele.
Von
Jan Lehmann,
Frank Noack
Cottbus
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In der Fußball-Regionalliga Nordost soll es ab Freitag (19. Januar) wieder um Punkte gehen. Doch der Winter könnte einen Strich durch den Spielplan machen.

Fotostand / Christiane Weiland

Mit den Spielen des Berliner AK gegen den BFC Dynamo und der VSG Altglienicke gegen den 1. FC Lok Leipzig soll das Fußballjahr 2024 in der Regionalliga Nordost starten. Beide Partien sind für Freitag (19. Januar) um 19 Uhr angesetzt.

Aber: Angesichts des Schneefalls in weiten Teilen Ostdeutschlands stehen nicht nur diese Spiele in Berlin auf der Kippe. Gibt es gar eine Generalabsage für alle geplanten Partien an diesem Wochenende?

Regionalliga Nordost im Winter – welche Partien stehen an?

Neben den Spielen in Berlin am Freitag mit dem Berliner AK gegen BFC Dynamo und VSG Altglienicke gegen den 1. FC Lok Leipzig stehen am Wochenende weitere Nachholspiele an. Im Dezember 2023 waren etliche Partien wegen unbespielbaren Plätzen oder Krankheitswellen bei einigen Regionalligisten abgesagt worden.

Am Samstag (20. Januar), 13 Uhr, sind angesetzt: Viktoria Berlin – Rot-Weiß Erfurt, SV Babelsberg – FSV Zwickau, BSG Chemie Leipzig – FSV Luckenwalde. Am Sonntag (13 Uhr) sollen Energie Cottbus – Hertha BSC II und FC Eilenburg – FC Carl Zeiss Jena spielen.

Regionalliga Nordost im Winter – welche Spiele sind abgesagt?

Am Dienstag (16. Januar) gab es noch keine Information zu einer Absage. Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass beispielsweise bei Energie Cottbus am Sonntag (21. Januar) der Ball rollen wird. Das Leag Energie Stadion ist eingeschneit. Der FCE hat bereits angekündigt, die verfügbare Rasenheizung wegen der hohen Kosten nicht einzuschalten.

Regionalliga Nordost im Winter – wie plant der NOFV?

Bei derart winterlichen Beeinträchtigungen der Spiele hatte sich beispielsweise Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz immer wieder für Generalabsagen vonseiten des Verbandes starkgemacht. Er plädierte dafür, so mehr Wettbewerbsgleichheit zu schaffen und den Spielplan nicht zu sehr zu zerstückeln.

Beim NOFV ist aktuell eine Generalabsage für das Wochenende kein Thema. NOFV-Geschäftsführer Till Dahlitz betont gegenüber LR.de: „Stand jetzt wird es keine Generalabsage des Regionalliga-Spieltages geben. Die Spiele, die durchgeführt werden können, sollen definitiv durchgeführt werden.“

Regionalliga Nordost im Winter – wie geht es weiter?

Für die kommenden Tage sind weitere Schneefälle angekündigt. Der Winter dürfte den Osten Deutschlands und damit auch die Regionalliga Nordost noch einige Zeit im Griff haben. Für die Vereine bedeutet das, dass sich der Spielplan weiter verdichten könnte. Energie Cottbus beispielsweise hat angesichts der Ausfälle im Dezember 2023 schon drei Spiele nachzuholen. Bereits am Mittwoch (24. Januar) steht die Partie beim FSV Luckenwalde an.

Schon für Dienstag (23. Januar) sind in der Regionalliga weitere Spiele angesetzt: Lok Leipzig – Berliner AK und VSG Altglienicke – SV Babelsberg stehen angesichts des Wetters ebenfalls auf der Kippe. NOFV-Geschäftsführer Till Dahlitz spricht über die drohenden Auswirkungen: „Mögliche Spielabsagen würden zur Folge haben, dass diese möglicherweise zeitnah unter der Woche nachgeholt werden müssten. Der Rahmenterminplan sieht grundsätzlich bis Mitte März keine Nachholspieltage am Wochenende vor.“