Nader Jindaoui: Letzte Chance? So läuft es für den Influencer in Hoffenheim

Nader Jindaoui geht bei der U23 der TSG Hoffenheim in sein letztes Vertragsjahr. In der Vorbereitung auf die neue Drittliga-Saison kam der Influencer bislang ausschließlich als Einwechselspieler zum Einsatz und muss um einen Stammplatz kämpfen.
Fotostand/Weiland- Nader Jindaoui kämpft bei Hoffenheim II um einen Stammplatz und geht ins letzte Vertragsjahr.
- In der Vorbereitung spielte er nur als Einwechselspieler – in zwei von vier Tests überhaupt.
- Die Generalprobe am 1. August gegen FC Homburg gilt als Standortbestimmung für seine Rolle.
- Saisonstart ist am 9. August gegen Hansa Rostock, Trainer-Vertrauen wirkt bislang begrenzt.
- Jindaoui übt Selbstkritik: „Das war zu wenig bis jetzt“, eine Verlängerung hängt von Einsatzzeiten ab.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nader Jindaoui geht in sein letztes Vertragsjahr bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim. Für den gebürtigen Berliner, der Millionen Menschen über seine sozialen Netzwerke an seiner Karriere und seinem Familienleben teilhaben lässt, könnte die kommende Saison zur entscheidenden werden.
Der Flügelspieler wird in diesem Jahr 30 Jahre alt und zählt damit zu den erfahrensten Akteuren im U23-Kader. Neben Neuzugang Klaus Gjasula (36), der von Rot-Weiß Essen kam, und Torwart Tobias Trautner (31) gehört Jindaoui zu den drei ältesten Spielern.
Bereits in der vergangenen Saison sammelte Jindaoui erste Erfahrungen in der 3. Liga, spielte jedoch meist nur eine Nebenrolle. Zwar kam er auf 25 Einsätze, stand aber lediglich dreimal in der Startelf und wurde 22-mal erst im Laufe der Partie eingewechselt.
Große Konkurrenz in Hoffenheim
Die Konkurrenz ist in diesem Sommer noch größer geworden. Gleich zehn Spieler rückten aus der eigenen U19 in die zweite Mannschaft auf, dazu verpflichtete Hoffenheim weitere externe Neuzugänge. Jindaoui muss sich seinen Platz damit gegen zahlreiche junge Talente erkämpfen. Auch die Vorbereitung liefert bislang eher zurückhaltende Signale. In zwei der vier Testspiele kam Jindaoui überhaupt zum Einsatz – beide Male allerdings nur als Einwechselspieler.
Eine wichtige Standortbestimmung dürfte deshalb die Generalprobe am 1. August gegen den Regionalligisten FC Homburg werden. Sollte Jindaoui erneut nicht zur ersten Elf gehören, wäre das ein deutliches Indiz dafür, dass Trainer Stefan Kleineheismann aktuell nicht auf ihn setzt.
Am 9. August startet Hoffenheim schließlich mit einem Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock in die neue Drittliga-Saison.
Nader Jindaoui zeigt sich selbstkritisch
Noch deutlicher wurde Jindaoui in einem kurzen Video, in dem er seine bisherigen Leistungen selbst einordnete. „Man muss einfach ehrlich sagen: Das war zu wenig bis jetzt. Natürlich kann ich die Schuld woanders suchen. Trainer ist schuld oder Mitspieler ist schuld oder mein Vermieter ist schuld oder das Wetter ist schuld. Aber man sollte immer den Fehler bei sich suchen“, sagte der Offensivspieler.
Seinen Millionen Followern gab er zugleich einen Rat mit auf den Weg: „Merkt euch: Wenn man auf jemanden zeigt, zeigen vier Finger auf einen selbst. Deshalb bleibt immer bei euch selbst.“
Letzte Chance im Profifußball für Nader Jindaoui?
Sportlich könnte das kommende Jahr deshalb richtungsweisend werden. Sein Vertrag läuft nach der Saison aus. Eine Verlängerung dürfte nur dann realistisch sein, wenn sich Jindaoui dauerhaft einen Stammplatz erarbeitet. Gelingt ihm das nicht, könnte seine Zeit in Hoffenheim im kommenden Sommer enden.
Damit steht für den Berliner mehr auf dem Spiel als nur eine weitere Saison in der 3. Liga. Mit fast 30 Jahren bietet sich ihm womöglich die letzte Gelegenheit, sich nachhaltig im deutschen Profifußball zu etablieren. Scheitert er erneut am Konkurrenzkampf, dürfte die Suche nach einem neuen Verein schon bald zum nächsten Kapitel seiner ungewöhnlichen Karriere werden.
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