Die Fußballfans in Brandenburg fiebern diesem Wochenende entgegen: Am Sonntag gibt es endlich wieder Pflichtspiele – und die sind gleich richtig hochkarätig. Es geht um den Einzug ins Finale des Landespokals in Brandenburg.
Fußball-Regionalligist Energie Cottbus bestreitet am Sonntag um 14 Uhr gegen den Erzrivalen SV Babelsberg das eine Halbfinale. Parallel treffen die beiden Regionalligisten Union Fürstenwalde und FSV Luckenwalde aufeinander.
Die Rundschau tickert alle wichtigen Informationen rund um dieses Pokal-Halbfinale von beiden Plätzen.
Das ist die Ausgangsposition: Energie Cottbus verlor das Ziel Aufstieg schnell aus den Augen und stabilisierte sich nach der Verpflichtung von Trainer Dirk Lottner immerhin auf Rang 9. Trotzdem wurde der ehemalige Bundesliga-Profi in der Lausitz nicht glücklich. Nach der Trennung von Lottner vor zwei ­Wochen führt U19-Coach Damir Agovic den FCE in das Halb­finale gegen Babelsberg.
Babelsberg landete in der Abbruch-Tabelle auf Rang 11. Die Mannschaft präsentierte sich sehr wechselhaft und konnte nur vier der 13 absolvierten Spiele gewinnen.
Die Rahmenbedingungen: Der Lottner-Abschied hat Energie Cottbus ein weiteres Mal durchgerüttelt. Im Dezember wurde bereits die Vereinsspitze ausgewechselt. Der neue Präsident Sebastian Lemke hat Energie Cottbus einen strikten und schmerz­haften Sparzwang auferlegt.
Wie der FC Energie wurde auch der SV Babelsberg von einem Machtwechsel erschüttert. Der Aufsichtsrat berief im Februar den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Archibald Horlitz mit sofortiger Wirkung ab. Danach folgte eine kurze öffentliche Schlammschlacht zwischen Horlitz und seinem Nachfolger, Ex-Profi Björn Laars.

Nach dem Abpfiff gibt es hier auf LR Online den Schnellcheck – eine Zusammenfassung mit den Höhepunkten des Spiels sowie Stimmen und Bilder.
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