Sportlich steht für Energie Cottbus nach dem glanzlosen 4:0-Auswärtssieg gegen Tennis Borussia Berlin in der Regionalliga Nordost der Sprung auf Tabellenplatz 2. Die sportliche Lage rückt aber schnell in den Hintergrund, denn der Zusammenbruch des Berliner Spielers Lucas Bähr überschattet die Partie.
Kurz nach dem Treffer zum 2:0 durch Nicolas Wähling (54.) war der Berliner ohne Fremdeinwirkung zu Boden gesunken und konnte nicht mehr aufstehen. Minutenlang kümmerten sich Betreuer beider Vereine um den Verteidiger, bis ein Rettungswagen samt Notarzt im Stadion eintraf. Während der Partie war kein Rettungswagen vor Ort.

Keine lebensbedrohlichen Umstände für den Spieler

Nach Abpfiff konnte TeBe-Präsident Günter Brombusch erste Einblicke in den Gesundheitszustand des Spielers geben. „Wir haben die Mitteilung vom Rettungsdienst, dass das EKG einwandfrei ist. Und, dass es keine lebensbedrohlichen Umstände gibt. Es geht ihm den Umständen entsprechend wieder so weit normal. Aber es ist natürlich besorgniserregend, wenn ein Spieler auf dem Rasen zusammenbricht.“
Auch zu einer möglichen Ursache äußert sich der Vereinschef: „Tatsache ist, dass er eine Corona-Infektion hatte. Aber er hat zwischenzeitlich wieder ganz normal am Trainingsbetrieb teilgenommen. Die Ursache soll in der Tat gewesen sein, dass ihm plötzlich schwarz vor Augen geworden ist. Er hat also einen Schwächeanfall bekommen. Ob das mit der Corona-Infektion zusammenhängt, kann ich nicht beurteilen.“
Notfall: Abgeschirmt von neugierigen Blicken wird Lucas Bähr noch auf dem Rasen behandelt und schließlich vom Rettungsdienst abtransportiert.
Notfall: Abgeschirmt von neugierigen Blicken wird Lucas Bähr noch auf dem Rasen behandelt und schließlich vom Rettungsdienst abtransportiert.
© Foto: Sebastian Räppold/Matthias Koch

Großer Schock auch für Jonas Hofmann und Claus-Dieter Wollitz

Schockiert waren nach Bährs Schwächeanfall alle Beteiligten, der Schiedsrichter schickte die beiden Mannschaften in die Kabine, während Bähr auf dem Rasen behandelt wurde. Die Betreuer versuchten ihn dabei so gut wie möglich vor den Blicken der Öffentlichkeit abzuschirmen. „Es war Vieles zu befürchten“, berichtete Brombusch nach Abpfiff von seinen Gedanken, als er den Spieler auf dem Rasen liegen sah.
Auch Cottbus-Spieler Jonas Hofmann war nach der Partie noch anzumerken, dass er schockiert war. „Man hat immer mal wieder gehört, dass so etwas passiert auf dem Fußballplatz. Aber wenn man dann live dabei ist, dann kriegt man schon Gänsehaut“, berichtet der Mittelfeldmann. Auch FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz zeigte sich nachdenklich: „Nach so einem Spiel ist das Ergebnis zweitrangig. Es ist ein unangenehmer Tag.“

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