Erzgebirge Aue
: Härtel bangt vor Derby bei Dynamo Dresden um mehrere Spieler

In der 3. Liga wartet Aue noch auf den ersten Sieg unter Jens Härtel. Vor dem Derby gegen Dresden steht hinter einigen Spielern ein Fragezeichen.
Von
Florian Luber
Dresden
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3. Liga: Das Sachsenderby zwischen Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue steht vor der Tür. Im Hinspiel konnte Aue jubeln, hier zeigen einige Spieler den Schachtergruß nach dem 2:0-Sieg.

3. Liga: Das Sachsenderby zwischen Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue steht vor der Tür. Im Hinspiel konnte Aue jubeln, hier zeigen einige Spieler wie Martin Männel (links) den Schachtergruß nach dem 2:0-Sieg.

Eibner-Pressefoto/Bert Harzer
  • Erzgebirge Aue bangt vor dem Derby gegen Dynamo Dresden um mehrere Spieler.
  • Jens Härtel wartet noch auf den ersten Sieg mit Aue in der 3. Liga.
  • Spiel am 1. Februar im Rudolf-Harbig-Stadion, live im Free-TV.
  • Personelle Fragezeichen bei Kilian Jakob, Steffen Nkansah und Tim Hoffmann.
  • Coach Härtel freut sich auf das Derby, betont Balance zwischen Fokus und Freude.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Dynamo Dresden empfängt Erzgebirge Aue zum Sachsenderby. Beide Mannschaften sind nicht gut in das neue Jahr gestartet, Dresden noch ohne Sieg und mit abgegebener Tabellenführung und in Aue blieb auch der Trainereffekt unter Jens Härtel bisher aus. Auch Aue wartet noch auf den ersten Sieg im Jahr 2025.

Am Samstagnachmittag (1. Februar, 14 Uhr) steigt im Rudolf-Harbig-Stadion das Sachsenderby, das auch im Free-TV übertragen wird. Aue-Trainer Jens Härtel zeigte sich auf der Pressekonferenz trotz des schwachen Starts mit Vorfreude auf das Duell mit dem Aufstiegsaspiranten.

Erzgebirge Aue – der Kader für Dynamo Dresden

Personell gibt es in Aue noch einige Fragezeichen. Mika Clausen ist noch nicht wieder ins Training eingestiegen, ansonsten waren laut Härtel alle wieder auf dem Trainingsplatz. Aufpassen muss Härtel bei Kilian Jakob, Steffen Nkansah und Tim Hoffmann – drei Verteidiger. Alle sind in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen, aber Vorsicht ist geboten. Es sei noch nicht ganz klar, wer von den dreien im Kader stehe, so Härtel.

Marvin Stefaniak, der im Hinspiel mit einem Tor und einer Vorlage großen Anteil am 2:0-Erfolg hatte, habe laut Härtel gute Fortschritte gemacht, ob es aber für die Startelf oder wieder nur für eine Jokerrolle reicht, konnte der Aue-Coach noch nicht sagen. Auch Neuzugang Maximilian Schmid, der vom 1. FC Köln zu Erzgebirge Aue wechselte, ist bereits ein Kandidat für die Startelf, ein Einsatz von Beginn an wurde aber ausgeschlossen.

Erzgebirge Aue – der Gegner Dynamo Dresden

„Dynamo war nach der Hinrunde Erster und das nicht unverdient“, so Härtel. Die Dresdner hätten alles, was man brauche, so der Aue-Trainer. Von der Wucht über die Gefahr bei Standards bis hin zu vielen Spielern, die in die Tiefe gehen könnten. Hinzu kämen mit Daferner und Kutschke zwei abschlussstarke Spieler, und auch in der Breite sei man gut aufgestellt, so Härtel.

Dennoch sieht er den Gegner natürlich nicht als unschlagbar an, Probleme bekäme Dresden vor allem dann, wenn es schnell in Richtung Abwehrkette gehe, dort seien sie laut Härtel verwundbar. Wie Dresden hat auch Aue keinen perfekten Start in die Rückrunde hingelegt, dennoch gibt sich der Aue-Coach optimistisch. „Wir gehen guten Mutes in dieses Spiel“, so Härtel.

Erzgebirge Aue – Vorfreude aufs Sachsenderby

„Derbys sind immer besondere Spiele“, sagt Jens Härtel. Für ihn ist es das erste Sachsenderby und auch er geht mit Vorfreude ins Duell. „Schon als Kind hat man sich immer gewünscht, solche Spiele zu erleben. In einem ausverkauften Stadion mit Brisanz drin. Die Vorfreude ist riesengroß“, so der Aue-Trainer weiter. Auch die Anspannung in der Mannschaft steige, sagte Härtel, alle seien fokussiert. Für ihn sei es vor allem wichtig, die Balance zwischen Fokus und Spielfreude zu finden.

Angesprochen auf die Vorkommnisse im Hinspiel und wie er seine Mannschaft am besten darauf einstellt, sagte Härtel: „Du darfst es nicht überziehen, aber Du darfst das Derby auch nicht zu kleinreden. So ein Derby nehmen die Leute sehr ernst und das ist dann auch die Erwartungshaltung.“ Im Hinspiel des Sachsenderbys war es zu einer Auseinandersetzung der beiden Kapitäne Martin Männel und Stefan Kutschke gekommen. Letzterer hatte in der 83. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen. Umstritten war, dass der Schiedsrichter eine Tätlichkeit von Männel übersah. Männel versuchte Kutschke zu treten, der den Torhüter daraufhin schubste. Der Dresdner sah Gelb, Männel kam davon.

Pressekonferenz mit Jens Härtel im Video