Energie Cottbus – Arminia Bielefeld
: Schiedsrichter Benen pfiff bereits wildes Derby

Das Spiel von Energie Cottbus bei Arminia Bielefeld in der 3. Liga pfeift Schiedsrichter Lukas Benen. Der Referee leitete in dieser Saison bereits ein umstrittenes Derby.
Von
Florian Luber
Bielefeld
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Stefan Kutschke (SG Dynamo Dresden) reklamiert und erhaelt danach die gelbe Karte durch Lukas Benen (Schiedsrichter) Mitte, Anthony Barylla (FC Erzgebirge Aue) li.

FC Erzgebirge Aue vs. SG Dynamo Dresden, Fussball, 3. Liga, 3. Spieltag, Saison 2024/2025, 23.08.2024

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Foto: Eibner-Pressefoto/Bert Harzer

3. Liga: Schiedsrichter Lukas Benen (im schwarzen Trikot) pfeift das Spiel zwischen Arminia Bielefeld und Energie Cottbus. In dieser Saison war er bereits beim hitzigen Derby zwischen Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden im Einsatz, hier zeigt er gerade Stefan Kutschke die Gelbe Karte.

Eibner-Pressefoto/Bert Harzer
  • Lukas Benen pfeift das Spiel zwischen Energie Cottbus und Arminia Bielefeld in der 3. Liga.
  • Benen war bereits Schiedsrichter in einem hitzigen Derby dieser Saison.
  • Er ist in seiner sechsten Saison in der 3. Liga und zweiten Saison in der 2. Bundesliga.
  • Bielefeld verlor letztes Jahr unter seiner Leitung gegen Verl.
  • Benen sorgte in der 3. Liga mit umstrittenen Entscheidungen für Aufsehen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zum Jahresauftakt reist Energie Cottbus nach Bielefeld. Dort kommt es am Samstagnachmittag (18. Januar, 14 Uhr) zum Topspiel der 3. Liga zwischen dem Tabellenzweiten und dem Tabellenvierten. Beide Mannschaften trennen vor dem Spiel nur sechs Punkte.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den 31-jährigen Lukas Benen als Schiedsrichter für die Partie angesetzt, die sogar im Free-TV übertragen wird. Der Unparteiische pfeift bereits seine sechste Saison in der 3. Liga. Hier alle wichtigen Infos über den Schiedsrichter, der in dieser Saison bereits bei einem hitzigen Derby zum Einsatz kam.

Schiedsrichter Lukas Benen – die Bilanz der Saison 2024/25

Für den 31-Jährigen ist es bereits die sechste Spielzeit in der 3. Liga, aber erst die zweite Saison in der 2. Bundesliga, in der er auch zum Einsatz kommt. Dort kam er bisher sogar häufiger zum Zug als in der 3. Liga. Benen kommt in der laufenden Spielzeit auf sechs Einsätze in der 2. Bundesliga und nur zwei in der 3. Liga. In der 2. Bundesliga verteilte er bislang 29 Gelbe Karten, eine Gelb-Rote und eine glatt Rote Karte. Deutlich ereignisreicher waren seine Einsätze in der 3. Liga, wo er in zwei Spielen 13 Gelbe, eine Gelb-Rote und eine glatt Rote Karte sah.

Schiedsrichter Lukas Benen – die Bilanz bei Cottbus und Bielefeld

Für die Lausitzer ist Lukas Benen noch ein unbeschriebenes Blatt. In Bielefeld kreuzen sich die Wege des Unparteiischen und von Energie Cottbus zum ersten Mal überhaupt. Die Bielefelder wiederum kennen den Unparteiischen bereits und haben ihn vielleicht in nicht ganz so guter Erinnerung, denn in der vergangenen Saison leitete er zum ersten Mal ein Spiel der Arminia. Am 9. Spieltag der vergangenen Drittligasaison kam Benen beim Spiel der Arminia in Verl zum Einsatz. Dort unterlagen die Bielefelder mit 1:3, der Schiedsrichter verteilte damals vier Gelbe Karten, zwei auf jeder Seite. Der Kicker bewertete den Schiedsrichter für dieses Spiel mit der Note 4,0.

Schiedsrichter Lukas Benen – hitziges Derby in der 3. Liga

Der Schiedsrichter, der bisher in der 2. Bundesliga solide Leistungen zeigte, lieferte in der 3. Liga eher umstrittene Auftritte ab. Zuletzt war er am 14. Spieltag beim Spiel Sandhausen gegen Aachen im Einsatz, das Sandhausen mit 4:0 gewann. Bereits nach vier Minuten zeigte er eine glatte Rote Karte, die allerdings durchaus berechtigt war. Jedoch bewertete der Kicker auch diese Leistung mit einer 4,0. Sein erster Einsatz in dieser Saison war allerdings am 3. Spieltag und brachte ihm die Note 5,0. Heiß her ging es beim Derby zwischen Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden, das Aue mit 2:0 gewinnen konnte.

Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung der beiden Kapitäne Martin Männel und Stefan Kutschke. Letzterer sah in der 83. Minute die Gelb-Rote Karte. Umstritten war, dass der Schiedsrichter eine Tätlichkeit von Männel übersah. Männel versuchte Kutschke zu treten, der den Torhüter daraufhin schubste. Der Dresdner sah Gelb, Männel kam davon. Wenig später blockte Kutschke einen Abwurf des Torhüters und sah dafür Gelb-Rot. Dresdens Trainer Stamm kritisierte daraufhin den Schiedsrichter: „Ich erwarte auf diesem Niveau, dass eine solche Tätlichkeit gesehen wird. Das hat mich sehr geärgert, auch wenn das nicht der Grund für unsere Niederlage war.“

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