Energie Cottbus 3. Liga
: So wird der FCE doch noch Herbstmeister

Erst Weihnachtssingen, dann der Herbstmeistertitel? Es könnte ein denkwürdiger Tag für Energie Cottbus und seine Fans werden. Die Entscheidung fällt er im letzten Spiel im Jahr 2025.
Von
Frank Noack,
Jan Lehmann
Cottbus
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Fussball 3. Liga 2025/2026 FC Energie Cottbus - SSV Jahn Regensburg: Energie bedankt sich bei den Fans

Nach dem 2:2-Remis von Energie Cottbus gegen Jahn Regensburg ist die Entscheidung um die Herbstmeisterschaft in der 3. Liga erneut vertagt.

Steffen Beyer
  • Energie Cottbus verpasst vorzeitig die Herbstmeisterschaft in der 3. Liga nach einem 2:2 gegen Regensburg.
  • Entscheidung fällt im letzten Spiel des Jahres 2025 – Duisburg muss in Köln gewinnen, um Cottbus zu überholen.
  • Fans feiern am Sonntag ab 15 Uhr Weihnachtssingen im Stadion, u. a. mit FCE-Profis und Trainer Wollitz.
  • Wollitz betont, dass der Herbstmeistertitel sportlich keine Bedeutung hat, trotz starker Hinrunde mit 36 Punkten.
  • Cottbus führt die Tabelle vor Essen (34 Punkte) und Duisburg (33 Punkte) nach 19 Spieltagen an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Energie Cottbus zwischen Bangen und Besinnlichkeit – es wird in jedem Fall ein spannender Sonntag für die Fans. Nachdem der FCE zweimal die Chance ungenutzt gelassen hatte, sich vorzeitig die Herbstmeisterschaft in der 3. Fußball-Liga zu sichern, fällt die Entscheidung erst im letzten Spiel des Jahres. Am Sonntag um 19.30 Uhr tritt der MSV Duisburg bei Viktoria Köln an.

Duisburg ist die einzige Mannschaft, die Energie Cottbus noch abfangen kann. Dazu muss der MSV aber in Köln gewinnen. Die FCE-Fans dürften dann gerade auf dem Heimweg vom Weihnachtssingen im Leag Energie Stadion sein. Es startet am 21. Dezember 2025 um 15 Uhr mit dem karitativen Weihnachtsmarkt.

Das eigentliche Weihnachtssingen beginnt um 18 Uhr. Neben Künstlern aus der Region, zwei Chören und tausenden Fans sind auch einige FCE-Profis wie Erik Engelhardt und Anderson Lucoqui sowie Trainer Claus-Dieter Wollitz vor Ort.

Wollitz: Herbstmeistertitel hat sportlich keinen Stellenwert

Wollitz hatte bereits im Vorfeld betont, dass der Herbstmeistertitel zwar eine schöne Sache sei, sportlich aber keinen Stellenwert habe. „Für die Fans ist das schön. Sie können sich gern damit auseinandersetzen und die Tabelle angucken. Aber egal in welcher Liga – der Herbstmeistertitel hat noch nie zu etwas geführt“, sagte Wollitz.

In der vergangenen Saison hatte Energie Cottbus als Aufsteiger völlig überraschend auf Platz zwei hinter Dynamo Dresden überwintert, in der Rückrunde aber den Durchmarsch in die 2. Bundesliga verpasst.

Energie Cottbus: Unentschieden gegen Jahn Regensburg

Am Freitagabend musste sich der FCE trotz einer Zwei-Tore-Führung dank des Doppelpacks von Erik Engelhardt gegen Jahn Regensburg mit einem 2:2 (2:0)-Unentschieden begnügen. Mit einem Sieg wäre Energie Cottbus von der Konkurrenz nicht mehr einzuholen und damit bereits Herbstmeister gewesen.

In der Vorwoche hatte man durch die 1:3-Niederlage beim SV Wehen Wiesbaden ebenfalls die Herbstmeister-Chance ungenutzt gelassen. „Trotz des Unentschiedens bleibt es eine überragende Hinrunde“, bilanzierte Kapitän Axel Borgmann am Freitagabend nach dem Regensburg-Spiel.

Das obere Drittel in der 3. Liga

Am Samstagnachmittag konnte sich Energie Cottbus dann anschauen, was die Konkurrenz im oberen Drittel der 3. Liga macht. Der FCE führt jetzt die Tabelle mit 36 Punkten vor SC Verl (35), Rot-Weiß Essen (34) und Duisburg (33) an. Es folgen Hansa Rostock (32) und VfL Osnabrück (32). Essen gewann 3:2 gegen Ulm, Rostock spielte 1:1 gegen Saarbrücken und Osnabrück verlor gegen Stuttgart II. Im 16.30 Uhr-Spiel setzte sich Verl bei 1860 München mit 2:0 durch.

Trainer Claus-Dieter Wollitz und der Staff traf sich am Samstagmittag übrigens zum Essen mit Präsident Sebastian Lemke. Logisch, dass auch dabei auf die Ergebnisse sowie die Tabelle geschaut wurde. Die Bilanz von Lemke: „36 Punkte nach 19 Spieltagen, das hat keiner gedacht vor der Saison. Wir können stolz auf uns sein. Unser primäres Ziel war und ist der Klassenerhalt.“

Stattdessen geht es für Energie Cottbus nun am Sonntag im Fernduell mit dem MSV Duisburg um die Entscheidung über den Herbstmeistertitel.

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