Energie Cottbus
: Souveräner Sieg in Klosterfelde – nun ein Klassiker im Finale

Energie Cottbus löst die Pflichtaufgabe im Halbfinale des Landespokals bei Union Klosterfelde souverän. Im Finale gibt es den Klassiker gegen SV Babelsberg. Von Trainer Wollitz gibt es ein großes Lob.
Von
Frank Noack
Klosterfelde
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  • Energie Cottbus sorgte mit frühen Toren im Halbfinale bei Union Klosterfelde schnell für die Vorentscheidung.

    Energie Cottbus sorgte mit frühen Toren im Halbfinale bei Union Klosterfelde schnell für die Vorentscheidung.

    Sebastian Räppold/Matthias Koch
  • Der Sportplatz an der Mühlenstraße in Klosterfelde war gut gefüllt. Das Publikum ließ sich auch nicht vom einsetzenden Regen nicht den Spaß an diesem Halbfinale nehmen.

    Der Sportplatz an der Mühlenstraße in Klosterfelde war gut gefüllt. Das Publikum ließ sich auch nicht vom einsetzenden Regen nicht den Spaß an diesem Halbfinale nehmen.

    Sebastian Räppold/Matthias Koch
  • Angreifer Timmy Thiele (links) von Energie Cottbus hatte eine kurze Anreise. Er wohnt mit seiner Familie nur wenige Autominuten vom Klosterfelder Sportplatz entfernt

    Angreifer Timmy Thiele (links) von Energie Cottbus hatte eine kurze Anreise. Er wohnt mit seiner Familie nur wenige Autominuten vom Klosterfelder Sportplatz entfernt

    Sebastian Räppold/Matthias Koch
  • Max Grundmann von Union Klosterfelde erlebte das Aufeinandertreffen mit seinem Ausbildungsverein Energie Cottbus.

    Max Grundmann von Union Klosterfelde erlebte das Aufeinandertreffen mit seinem Ausbildungsverein Energie Cottbus.

    Sebastian Räppold/Matthias Koch
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Die Spieler jubelten, die mitgereisten Fans feierten das Team: Fußball-Regionalligist FC Energie Cottbus steht erneut im Endspiel des Brandenburger Landespokals. Im Halbfinale setzte sich der Pokalverteidiger bei Union Klosterfelde mit 5:0 (3:0) durch. Für den FCE ist es die dritte Finalteilnahme in Folge.

Timmy Thiele (3.), Janis Juckel (12.), Maximilian Oesterhelweg (36.), Joshua Putze (57.) und Jan Shcherbakovski (83.) erzielten die Tore für den Favoriten. Die Cottbuser ließen trotz einiger Wechsel in der Startelf keinen Zweifel daran, dass sie die Pflichtaufgabe beim unterklassigen Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Trainer Claus-Dieter Wollitz betonte im „rbb“: „Das war sehr souverän und absolut diszipliniert, speziell in der ersten Halbzeit. Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Schön, dass wir das so ernst genommen haben.“

Die Partie gegen den Sechstligisten aus der Brandenburgliga war vor gut 1000 Zuschauern auf dem Sportplatz an der Mühlenstraße in Wandlitz-Klosterfelde (Landkreis Barnim) das erwartet stimmungsvolle Halbfinale.

Den kürzesten Anlauf brauchte passenderweise FCE-Angreifer Thiele. Der 32-Jährige wohnt mit seiner Familie nur wenige Minuten entfernt vom Klosterfelder Sportplatz. Er traf früh zur Führung (3.), danach erspielte sich Energie regelmäßig Torchancen. Klosterfelde versuchte, mit Einsatzstärke dagegenzuhalten. Doch der Klassenunterschied war in vielen Aktionen erkennbar.

Union Klosterfelde feiert Fußballfest

Für Gastgeber Union Klosterfelde war dieses Halbfinale gegen Energie Cottbus ein echtes Fußballfest und gleichzeitig der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Klosterfelde liegt auf Platz vier in der Brandenburgliga und ist das heimstärkste Team der sechsthöchsten Spielklasse. 22 der insgesamt 37 Zähler wurden auf der heimischen Sportanlage an der Mühlenstraße erkämpft. Sie platzte am Samstagnachmittag beinahe aus den Nähten.

Etwa 150 Energie-Fans hatten die Mannschaft nach Klosterfelde begleitet und ließen sich auch vom Kartenpreis von 20 Euro nicht schocken. Der Verein aus dem Barnim hatte diesen Preis mit den hohen Kosten für die Organisation der Partie begründet.

In der Halbzeitpause setzte der Regen ein, eine Torflut folgte nicht. Klosterfelde kam durch Georg Machut zur besten Chance der Gastgeber (53.). Seinen Schuss kratzte FCE-Keeper Alexander Sebald aus dem Eck. In der 73. Minute rettete er erneut gegen Machut, da war das Spiel schon längst entschieden.

Kapitän Jonas Hildebrandt, der sich nach einer komplizierten Grippe-Erkrankung wieder zurückmeldete, bilanzierte: „Der Sieg stand nie infrage. Das war eine sehr reife Leistung, ich bin sehr stolz. Ich denke, das war unser seriöseste Landespokalspiel, das wir bisher gemacht haben.“

Finale um den Landespokal am 25. Mai

Im Finale gibt es nun den Klassiker: Energie Cottbus trifft auf den SV Babelsberg. Der Regionalliga-Konkurrent hatte beim MSV Neuruppin mit 3:0 gewonnen. Das Endspiel findet wieder im Rahmen des Finaltages der Amateure voraussichtlich am 25. Mai statt. Der Sieger qualifiziert sich für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal.

Energie Cottbus hat den Landespokal bislang elfmal gewonnen und ist damit Rekordsieger in diesem Wettbewerb. Kurz dahinter liegt der SV Babelsberg 03 mit zehn Erfolgen.

Im Video: Klosterfelde gegen Energie Cottbus – die Interviews

Union Klosterfelde – Energie Cottbus 0:5 (0:3)

Union Klosterfelde: Schulz - Grundmann, Höpfner, Heinrich (46. El Bani) - Kühn (77. Borchert), Soltan, Boritzky (86. Berg) - Knorr (86. Baake) - Sobek, Fedder (67. Bossard), Machut.

Energie Cottbus: Sebald - Milde, Slamar, Hildebrandt, Hasse (46. Campulka) - Putze (66. Pelivan), Oesterhelweg (46. Shcherbakovski) - Ndualu (46. Möker), Thiele (66. Heike), Halbauer.

Tore: 0:1 Thiele (3.), 0:2 Juckel (12.), 0:3 Oesterhelweg (36.), 0:4 Putze (57.), 0:5 Sherbakovski (83.); Schiedsrichter: Riemer (Eisenhüttenstadt); Zuschauer: 1084; Gelbe Karten: Knorr, Grundmann, El Bani/Oesterhelweg.

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