Energie Cottbus kann wegen der Corona-Beschränkungen aktuell keine Pressekonferenzen im Stadion der Freundschaft durchführen. Vor dem Spiel des FCE am Mittwoch beim FC Carl Zeiss Jena (19 Uhr/LR-Liveticker) gibt es deshalb zum ersten Mal die LR-Sport-Konferenz mit Trainer Dirk Lottner. Im Video stand der FCE-Coach Rede und Antwort, wir fassen die LR-Sport-Konferenz zudem hier im Schnellcheck zusammen.

Lottner spricht im Video über das Spiel in Jena

Youtube „Herkulesaufgabe“ - Energie-Trainer Dirk Lottner vor dem Spiel gegen Carl Zeiss Jena

Die Personalsituation bei Energie Cottbus

Mit Matthias Rahn (zurück nach Gelbsperre) und Yanik Frick (einsatzbereit nach der Corona-Quarantäne) hat Trainer Dirk Lottner wieder zwei Spieler mehr zur Verfügung. Allerdings stehen bei Marcel Hoppe (Schlag aufs Knie) und Patrick Storb (Pferdekuss im Oberschenkel) Fragezeichen hinter der Einsatzbereitschaft für Mittwoch.
Nicht dabei sind mit Florian Brügmann (Sprunggelenksverletzung), Axel Borgmann (Muskelfaserriss) und Janik Mäder (Außenbandriss) drei etatmäßige Stammspieler. Max Kremer fehlt ebenfalls noch. Trainer Lottner betont aber: „Max ist auf einem sehr guten Weg, er hat schon Teile des Mannschaftstrainings wieder mitgemacht. Wir hoffen auf vier, fünf Tage, bis er uns wieder zur Verfügung steht. Bei den anderen wird es definitiv noch etwas länger dauern.“

Der FCE-Gegner Carl Zeiss Jena

Die Thüringer haben zuletzt mit dem 3:1 in Rathenow den sechsten Sieg in Folge geschafft und stehen nach schwachem Saisonstart mittlerweile auf Rang vier. FCE-Trainer Dirk Lottner betont: „Nach anfänglichen Problemen zu Saisonbeginn haben sie sich gefunden. Mit den vielen Neuzugängen haben sie eine klare Struktur. Wie viele Mannschaften in unserer Liga sind sie extrem torgefährlich, haben viel Zug, viel Tempo nach vorn. Darüber hinaus haben sie eine sehr gute Verteidigung, die zweitbeste Abwehr mit neun Gegentoren spricht für sich.“ Hier geht es zum Rundschau-Gegnercheck.

Die Einschätzung von FCE-Trainer Dirk Lottner

Nach dem 0:3 gegen dern Berliner AK hat der Trainer eine lange Mängelliste erstellt und mit seiner Mannschaft Klartext gesprochen: „Wir haben den Jungs klargemacht, dass sie einige Dinge einbringen müssen, um die Berechtigung zu haben, solche Spieler als Sieger zu verlassen.“
Gegen Berlin sei das am Samstag nicht der Fall gewesen. Lottner bemängelt: „Die Abstände waren zu groß. Wir konnten uns in den Zweikämpfen defensiv nicht behaupten. Das sind banale Dinge. Und ich bin sehr, sehr unzufrieden mit der Passqualität. Da sind wir extrem ungenau. Genauso fahrig wie wir es verteidigt haben, haben wir es dann auch nach vorn gespielt.“ Das soll nun am Mittwoch besser werden. Lottner betont aber: „Das wird eine Herkulesaufgabe, wenn wir da was mitnehmen wollen.“

Das Corona-Update beim FCE

Aktuell sieht der Trainer seiner Mannschaft von den Corona-Beschränkungen nicht beeinträchtigt. Er berichtet: „Von der Mannschaft und dem Funktionsteam ist das relativ weit weg. Wir können uns einigeln und versuchen, Kontakte zu vermeiden.“
Ob Yanik Frick nach seiner Corona-Zwangspause zum Einsatz kommt, ist noch offen. Der Trainer betont: „Er hat natürlich durch die Corona-Zeit gar nicht trainieren können und war vorher nur punktuell im Trainingsbetrieb. Ähnlich wie bei Mario Crnicki wollen wir den Jungs einfach ein bisschen Zeit geben. Wir müssen versuchen, sie Schritt für Schritt heranzuführen.“

Und sonst noch?

Aktuell gibt es noch keine abschließenden Informationen, doch beim FCE geht man davon aus, dass das nächste Heimspiel gegen den FSV Luckenwalde (Sonntag, 13.30 Uhr) ebenfalls wieder ein Geisterspiel ist. Bei der Partie gegen den Berliner AK durften zuletzt keine Zuschauer dabei sein, weil in Cottbus die Sieben-Tage-Inzidenz den im Land Brandenburg festgelegten Grenzwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner überschritten hatte. Am Montag wurde eine Inzidenz von 92 gemeldet.