Energie Cottbus - Ingolstadt
: Wird Tim Heike zum Spielverderber? „Ich möchte gewinnen“

Tim Heike kehrt zurück! Der Stürmer spielt mit dem FC Ingolstadt gegen Energie Cottbus und kann seinem Ex-Verein am Samstag mächtig wehtun.
Von
Frank Noack
Cottbus
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Tim Heike wechselte im vergangenen Sommer von Energie Cottbus zum FC Ingolstadt.

Tim Heike wechselte im vergangenen Sommer von Energie Cottbus zum FC Ingolstadt.

Imago/Fotostand
  • Tim Heike kehrt am Samstag mit dem FC Ingolstadt zu Energie Cottbus zurück.
  • Der Stürmer wechselte letzten Sommer von Cottbus nach Ingolstadt.
  • Er hat 25 Spiele für Ingolstadt absolviert, drei Tore und eine Vorlage erzielt.
  • Ingolstadt kämpft um einen versöhnlichen Saisonabschluss, Cottbus um die Relegation.
  • Heike freut sich auf das Spiel, will aber keine Geschenke an seinen Ex-Verein verteilen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Logisch, für Tim Heike ist der Auftritt mit dem FC Ingolstadt bei Energie Cottbus ein ganz besonderes Spiel. Immerhin ist der 25 Jahre alte Stürmer im vergangenen Sommer von Cottbus nach Ingolstadt gewechselt. Nun kehrt Heike zurück – allerdings als Gegner. Anstoß ist am Samstag um 13.30 Uhr im Leag Energie Stadion. Die Gastgeber kämpfen in diesem Spiel um den Relegationsrang drei.

„Es ist natürlich ein schönes Gefühl, wenn du zu einem Ex-Verein zurückkehrst und dort das erste Mal wieder im alten Stadion spielst. Meine Vorfreude auf die Partie ist daher riesig, und nach allem, was dort die letzten Jahre geschafft wurde, glaube ich, dass das Wochenende für mich schon emotional wird“, erklärte Tim Heike im RBB-Interview. „Aber am Ende des Tages trage ich jetzt ein anderes Trikot und werde versuchen, meiner Mannschaft einen erfolgreichen Saisonabschluss zu bescheren.“

Zumal der Stürmer nach einigen Startschwierigkeiten in Ingolstadt nun immer besser in Schwung kommt. Tim Heike hat 25 Spiele für den FCI absolviert. Seine Bilanz: drei Tore und eine Vorlage. „Es ist kein Geheimnis, dass ich mir die Saison persönlich etwas anders vorgestellt habe. Ich hatte ein bisschen Anlaufschwierigkeiten, bin durch meine Verletzung nicht so gut in den Tritt gekommen. Dass ich mit Beginn der Rückrunde immer besser reingefunden habe, war natürlich ein Schritt in die richtige Richtung“, erklärt Heike. „Aber klar, auch als Mannschaft haben wir uns die Saison ein bisschen anders vorgestellt beziehungsweise hatten wir andere Ziele.“

Tim Heike lobt Energie Cottbus

Vor der Saison war der Aufstieg in die 2. Bundesliga das erklärte Ziel des FC Ingolstadt. Stattdessen reisen die Schanzer am letzten Spieltag als Tabellen-11. zu Energie Cottbus. Seinen Wechsel nach Ingolstadt hat der Stürmer dennoch nicht bereut. Die Infrastruktur in Ingolstadt sei „herausragend. Du hast ein Trainingsgelände mit Kunstrasen, aber auch einen beheizten Rasenplatz. Die Reha-Maßnahmen und der Kraftraum sind außergewöhnlich für die 3. Liga und das Stadion ist ein absolutes Schmuckkästchen“, schwärmt Heike. „Hier hat man die besten Bedingungen, um erfolgreich Fußball zu spielen.“

Ist Tim Heike überrascht von der starken Saison seines Ex-Clubs, der als Aufsteiger auf Platz drei steht? „Dort hättest du vor der Saison sicherlich durch die Kabine laufen können, selbst da hätte, glaube ich, niemand damit gerechnet, dass die Saison so gut laufen würde. Dazu kann man sie nur beglückwünschen, egal was am Ende dabei herauskommt. Nichtsdestotrotz möchte ich mit dem FCI das Spiel am Samstag gerne gewinnen.“

Das würde im Umkehrschluss aber vermutlich bedeuten, dass Energie Cottbus seine Hoffnung auf die Relegation und damit den Traum vom Aufstieg in die 2. Bundesliga begraben muss. Und im schlimmsten Fall könnte ausgerechnet der wieder erstarkte Tim Heike zum Spielverderber für den FCE werden. Der Stürmer kündigt jedenfalls schon mal an, dass er keine Geschenke an seinen Ex-Verein verteilen will. „Nee, ein Freifahrtschein wird das Spiel für Energie definitiv nicht. Der Fußball ist ja bekannt für die verrücktesten Dinge … Vielleicht gibt es ja die Konstellation, dass wir am Ende drei Punkte mehr auf dem Konto haben und Energie es trotzdem in die Relegation schafft. Sie hätten es sich nach dieser Saison sicherlich schon verdient“, betont Tim Heike.

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