Energie Cottbus – Ingolstadt: Fans gucken in die Röhre – fast 2000 Plätze bleiben leer

Heimspiel für Energie Cottbus nicht ausverkauft: So wie hier gegen Viktoria Köln wird auch am Samstag gegen den FC Ingolstadt der Gästeblock nur spärlich gefüllt sein.
Imago/Sebastian Räppold/Matthias Koch- Energie Cottbus spielt gegen Ingolstadt, das Stadion ist nicht voll.
- 2000 Plätze im Gästeblock bleiben leer, nur 120 Ingolstadt-Fans reisen an.
- FCE-Fans hatten auf zusätzliche Karten gehofft, aber sicherheitstechnische Gründe verhinderten dies.
- Zuschauerzahl wird bei etwa 18.000 liegen, trotz hoher Nachfrage.
- In der Saison durchschnittlich 12.777 Besucher pro Heimspiel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Lausitz träumt vom Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Fans von Energie Cottbus fiebern dem Spiel gegen den FC Ingolstadt am Samstag um 13.30 Uhr im Leag Energie Stadion entgegen. Der FCE will mit einem Heimsieg den Relegationsrang drei verteidigen.
Das Stadion wird am Samstag natürlich ausverkauft sein – aber eben nur im Heimbereich. Im Gästeblock werden dagegen zahlreiche Plätze freibleiben, denn aus Ingolstadt werden nur rund 120 Fans die Reise in die Lausitz antreten. Die Kapazität von rund 2000 Besuchern im Gästeblock wird also bei Weitem nicht ausgenutzt. Der FCI mit dem Ex-Cottbuser Tim Heike liegt vor dem letzten Spieltag nur auf Tabellenplatz 11 und damit weit hinter den eigenen Erwartungen. Die Schanzer zählten ursprünglich zum Kreis der Aufstiegsanwärter in der 3. Liga.
Gespräche zwischen Energie Cottbus und Ingolstadt
In Cottbus herrschte dagegen ein großer Ansturm auf die Tickets für das Spiel gegen Ingolstadt. Die letzten Karten waren nach dem 3:1-Auswärtssieg bei Hansa Rostock ganz schnell vergriffen. Deshalb hatten die FCE-Fans, die leer ausgegangen sind, bis zuletzt auf eine Einigung mit Ingolstadt und eine Freigabe des nicht genutzten Karten-Kontingents gehofft.
Diese Hoffnungen haben sich aber inzwischen zerschlagen. Das bestätigte Energies Vereinssprecher Stefan Scharfenberg-Hecht auf Nachfrage dieser Redaktion am Freitag. „Das Thema hat sich erledigt. Wir haben schon vor mehreren Wochen Kontakt mit den Gästen aufgenommen. Aber es gibt sicherheitstechnische Hürden, deshalb sind wir nicht zusammengekommen“, erklärte er. Energie Cottbus hätte dem Vernehmen nach deutlich mehr als 20.000 Tickets verkaufen können, weil die Nachfrage riesengroß war.
Anders lief es in der vergangenen Saison im letzten Heimspiel gegen den FSV Luckenwalde. Weil die kleine Schar der Luckenwalder Fans damals dank des Entgegenkommens des Gastvereins in Block N umzog, konnte auch die komplette Südwand als Heimbereich freigeben werden. Letztlich konnten 19.287 Zuschauer dabei sein. Diesmal dürfte sich die Zuschauerzahl im Bereich von 18.000 Fans bewegen.
In der laufenden Saison liegt Energie Cottbus bei einem Zuschauerschnitt von 12.777 Besuchern pro Heimspiel. Die größten Kulissen gab es mit jeweils 19.700 Zuschauern bei den Ostderbys gegen Hansa Rostock und Dynamo Dresden. In beiden Spielen war auch der Gästeblock komplett ausverkauft. Diesmal werden fast 2000 Plätze freibleiben. Schade!

