Mit 7.624 Fans erschienen beim 4:1-Heimsieg von Energie Cottbus gegen Chemie Leipzig am letzten Spieltag in der Regionalliga Nordost so viele Zuschauer wie noch nie in dieser Saison im Stadion der Freundschaft. Das hat Trainer Claus-Dieter Wollitz und seine Spieler sichtlich beeindruckt, wie sie nach dem Spiel preisgeben. Für Stürmer Erik Engelhardt war die Partie aber nicht nur deswegen besonders. Das sind die Stimmen zum Spiel:
Claus-Dieter Wollitz (Trainer Energie Cottbus): „Der Rahmen hat gestimmt mit dem Zuschauerrekord in dieser Saison. Das war ein würdiger Abschluss von beiden Fanlagern. Auf der einen Seite grün-weiß, auf der anderen fast alle in weiß. Ich kann mich dafür nur bedanken, auch im Namen der Mannschaft.
Ich glaube, dass wir unsere Art des Fußballs auch heute wieder versucht haben, auf die Platte zu bekommen. Der beste Umschaltspieler der Liga ist der gegnerische Torwart, wenn da die Restverteidigung nicht stimmt, kriegen wir ein Tor. Danach machen wir schnell das 1:1 und das 2:1. Das 3:1 war das ganze Eintrittsgeld wert, dieser Pass, dieser Abschluss. Auch das 4:1 war sehr schön. Es hat sich widergespiegelt, dass die Mannschaft in vielen Phasen richtig guten Fußball spielt, es aber auch Phasen gibt, wo wir nicht die Konzentration haben.“
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Miroslav Jagatic (Trainer BSG Chemie Leipzig): „Wie wir heute nach Cottbus gekommen sind, das hat vielleicht einen komischen Eindruck gemacht. Wir wollten nicht respektlos wirken, weil wir durchgewechselt haben. Wir hatten ein paar Angeschlagene, die wollten wir natürlich für das Pokalfinale schonen. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass wir gewinnen können.
Wir machen das 1:0, laden den Gegner dann aber ein. In der zweiten Halbzeit hatten wir ein paar Umschaltmomente, aber Cottbus war immer gefährlich. Letzten Endes ein verdienter Sieg. Wir haben jetzt eine Woche Zeit, um die Verletzten fit zu bekommen. Ich wünsche natürlich auch Cottbus alles Gute für das Pokalfinale.“
Erik Engelhardt (Energie Cottbus): „In allererster Linie spüre ich Dankbarkeit, dass die Fans mich so gut aufgenommen haben. Ich musste heute kämpfen mit den Tränen. Das letzte Spiel im Stadion war echt emotional, es war eine Top-Kulisse, auch vom Gegner waren viele Zuschauer da. Alles in allem war es ein gelungener Abschluss hier.“

 Tobias Eisenhuth (Energie Cottbus): „Wir sind sehr zufrieden mit dem Spiel. Es gab sicher ein, zwei Sachen, die wir noch hätten besser machen können. Aber trotzdem können wir sehr zufrieden sein mit dem Spiel und mit der Intensität, die wir gespielt haben. Ich glaube, das ist eine sehr gute Vorbereitung auf Krieschow am Wochenende.“
Toni Stahl (Energie Cottbus): „Die letzten drei, vier Spiele haben wir immer versucht, hinten raus viel Fußball zu spielen. Wenn Panzer (Erik Engelhardt, d. Red.) zuletzt nicht gespielt hat, fehlt aber einer, der die Bälle festmacht.
Spielerisch fand ich das heute super. Wie wir die Tore rausspielen, ist einfach top. Das 3:1 von Erik Engelhardt – wie Maxim (Pronichev, d. Red.) den Ball über die Abwehr spielt und Engelhardt ihn annimmt und wegmacht, das ist unglaublich!“