Energie Cottbus 3. Liga
: Warum Wollitz die wichtigste Saison noch bevorsteht

Claus-Dieter Wollitz bleibt Cheftrainer von Energie Cottbus. Diese Entscheidung ist angesichts des sportlichen Erfolges folgerichtig. Auf Wollitz und den Verein kommt damit eine wichtige Aufgabe zu.
Kommentar von
Frank Noack
Cottbus
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3. Liga Saison 2024/25 FC Energie Cottbus vs. VfL Osnabrück: 3. Liga Saison 2024/25 FC Energie Cottbus vs. VfL Osnabrück: Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz (FC Energie Cottbus)

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Claus-Dieter Wollitz bleibt Cheftrainer von Energie Cottbus.

Frank Hammerschmidt

Claus-Dieter Wollitz bleibt Cheftrainer von Energie Cottbus und wechselt (noch) nicht auf den Posten des Sportdirektors beim FCE. Die jetzt verkündete Entscheidung überrascht nicht. Sie ist vor allem folgerichtig. Denn Energie Cottbus spielt als Tabellenzweiter nach dem 26. Spieltag eine starke Saison in der 3. Liga und darf als Aufsteiger sogar vom Durchmarsch in die 2. Bundesliga träumen.

Diese Erfolgsstory trägt ganz klar die Handschrift von Claus-Dieter Wollitz und von Präsident Sebastian Lemke. Wollitz hat eine Mannschaft geformt, die für modernen Fußball steht und zu Recht viel Anerkennung der Konkurrenz in der 3. Liga bekommt. Lemke hat den Verein nach aufgeregten Jahren am finanziellen Abgrund in ein deutlich ruhigeres Fahrwasser geführt.

Warum also nicht in dieser bewährten Konstellation weitermachen? Im Grunde genommen stellt sich die Frage nicht und sie wurde – nach allem, was bekannt ist – intern in den vergangenen Wochen auch nicht mehr wirklich ernsthaft diskutiert. Weil eben alles für eine Fortsetzung spricht. Und zwar unabhängig davon, ob Energie Cottbus weiter in der 3. Liga spielt oder sogar den Aufstieg in die 2. Bundesliga schafft.

Dennoch ist schon jetzt klar: Sollte Claus-Dieter Wollitz dann im Sommer 2026 wirklich sein Traineramt niederlegen und auf den Posten des Sportdirektors wechseln, dann steht ihm in seiner mittlerweile dritten Amtszeit bei Energie Cottbus die schwierigste Saison erst noch bevor. Dann geht es 2025/26 nämlich nicht nur um ein gutes sportliches Abschneiden. Es geht vielmehr darum, einen geordneten Übergang vorzubereiten. Denn mit jedem gewonnenen Spiel werden die Fußstapfen für seinen Nachfolger noch ein Stück größer. Dieser Übergang wird eine große Zäsur und deshalb alles andere als einfach: für Wollitz, für seinen Nachfolger und für den gesamten Verein.