Energie Cottbus: Wollitz bleibt Trainer und macht FCE eine Liebeserklärung

Claus-Dieter Wollitz hat seinen Vertrag als Trainer von Energie Cottbus verlängert.
Steffen Beyer- Claus-Dieter Wollitz verlängert seinen Vertrag als Trainer von Energie Cottbus bis 2025/26.
- Wollitz bleibt Cheftrainer und wird nicht wie geplant Sportdirektor.
- Präsident Sebastian Lemke betont die Planungssicherheit durch die Entscheidung.
- Wollitz feiert sein 400. Pflichtspiel gegen 1. FC Saarbrücken.
- Wollitz zeigt starke emotionale Bindung zum Verein.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Einen Tag vor dem Topspiel der 3. Liga beim 1. FC Saarbrücken hat Energie Cottbus Klarheit in der Trainerfrage geschaffen. „Entscheidung gefallen!“ Unter dieser Überschrift vermeldete der FCE am Freitagabend, dass Claus-Dieter Wollitz auch in der kommenden Saison als Cheftrainer arbeiten und 2025/26 noch nicht auf den Posten des Sportdirektors wechseln wird.
Man habe sich in den zurückliegenden Wochen intensiv mit Claus-Dieter Wollitz über dessen Zukunft beraten, abgestimmt und nun eine finale Entscheidung getroffen, teilte der Verein mit. Letztlich seien sich alle Beteiligten einig gewesen, „dass eine Weiterführung der Sportlichen Leitung sowie des Traineramtes in Personalunion über den Sommer hinaus, die richtige Entscheidung sowohl für die Mannschaft als auch den gesamten Verein ist“.
Vertrag von Trainer Claus-Dieter Wollitz verlängert
Ursprünglich sollte die laufende Saison die letzte von Claus-Dieter Wollitz als Cheftrainer sein. Geplant war, dass der 59-Jährige dann Sportdirektor wird. „Wir haben damals gesprochen und darüber beraten, wie es künftig weitergehen soll und dann den Sommer 2025 als Übergang zum reinen Sportlichen Leiter avisiert. Die Entwicklungen im Verein waren damals so nicht absehbar und vor allem geht es hierbei weder um mich, noch um andere Personen“, wird Wollitz in der Pressemitteilung zitiert. „Entscheidend ist, was das Beste für die Mannschaft und den Club ist. Wir haben es uns nicht leichtgemacht, weil wir grundsätzlich natürlich zu den Dingen stehen, die wir sagen. Dennoch sind wir alle davon überzeugt, dass wir unseren Weg in dieser Konstellation, ganz im Sinne des FC Energie, nun auch so weitergehen möchten.“
Zudem machte Wollitz dem FCE noch eine Liebeserklärung: „Ich brenne für diesen Job, ich brenne für unseren Club und deswegen werden wir auch in der kommenden Saison als geschlossenen Einheit weitermachen.“
Lemke: Verlängerung gibt uns Planungssicherheit
Präsident Sebastian Lemke freut sich über die Klarheit: „Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich sehr froh bin, dass wir mit Pele auch in die kommende Saison gehen werden, egal in welcher Liga. Das gibt uns Planungssicherheit und schafft klare Verhältnisse für alle weiteren Schritte, die unsere personellen Planungen betreffen. Es ist gut, dass wir jetzt alle gemeinsam diese Entscheidung getroffen haben, die sich über die Gespräche in den vergangenen Wochen hinweg auch schon so angedeutet hatte. An unserem perspektivischen Plan, dass Pele in absehbarer Zeit dann die Geschicke unseres Clubs als Sportdirektor leiten soll, ändert dieser Umstand allerdings nichts. Das möchte ich klar betonen.“
Das Topspiel beim 1. FC Saarbrücken am Samstag ist das 400. Pflichtspiel von Claus-Dieter Wollitz als Cheftrainer des FC Energie Cottbus in der insgesamt dritten Amtszeit. Er hat damit inzwischen auch Trainer-Legende Eduard Geyer übertroffen. Geyer kommt auf 378 Pflichtspiele.


