Energie Cottbus 3. Liga: DFB-Sportgericht legt Strafe wegen Pyrotechnik in Aachen fest

Pyrotechnik im Gästeblock: Die Fans von Energie Cottbus hatten beim Auswärtsspiel gegen Alemannia Aachen den Vereinsgeburtstag gefeiert.
Eibner-Pressefoto/Justin Deronde- Energie Cottbus muss 3500 Euro Strafe zahlen wegen Pyrotechnik beim Spiel gegen Aachen.
- Fans feierten den Vereinsgeburtstag mit Pyrotechnik und Choreografie im Gästeblock.
- Das DFB-Sportgericht stufte das Verhalten als unsportlich ein.
- Der Verein hat diese Saison bereits 49.100 Euro an Strafen gezahlt.
- Tabelle der Strafen: Dresden führt mit 212.070 Euro, gefolgt von Saarbrücken und Rostock.
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Diese Rechnung kommt nicht überraschend: Es war ein kostspieliger Vereinsgeburtstag des FC Energie Cottbus. Die FCE-Fans hatten den Vereinsgeburtstag beim Auswärtsspiel der 3. Liga gegen Alemannia Aachen am 31. Januar 2025 mit Pyrotechnik gefeiert.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat jetzt die Strafe für Energie Cottbus festgelegt. Das DFB-Sportgericht belegte den Tabellendritten der 3. Liga mit einer Geldstrafe in Höhe von 3500 Euro. Grund: unsportliches Verhalten der Anhänger. Für den FCE ist es die fünfte Strafen in der laufenden Saison der 3. Liga.
Fans von Energie Cottbus zünden Pyrotechnik
„Mit Spielbeginn wurden im Cottbuser Fanblock mindestens zehn pyrotechnische Gegenstände (Bengalische Fackeln) gezündet. Das Spielgeschehen wurde hierdurch nicht beeinträchtigt“, heißt es im Urteil des DFB-Sportgerichts. „Das Entzünden von pyrotechnischen Gegenständen stellt eine erhebliche Gefahr für die im Stadionbereich befindlichen Personen dar. Zu deren Schutz sind derartige Handlungen verboten und deswegen zu unterbinden. Kommt es gleichwohl zu Vorfällen der genannten Art durch eigene Anhänger des Vereins, so ist nach ständiger Rechtsprechung des DFB-Sportgerichts der jeweilige Verein hierfür verantwortlich.“
Der DFB-Kontrollausschuss hat sich bei der Strafzumessung am derzeit gültigen Strafkatalog orientiert. Dieser sieht für das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen in der 3. Liga je Gegenstand grundsätzlich eine Geldstrafe in Höhe von 350 Euro vor. „Demnach ergibt sich im summarischen Verfahren eine zu beantragende Geldstrafe in Höhe von 3500 Euro“, so das Urteil des DFB-Sportgerichts.
Die Fans von Energie Cottbus hatten den Vereinsgeburtstag beim Spiel in Aachen mit Pyrotechnik, aber auch einer großen Choreografie gefeiert. Die Anhänger im Gästeblock des Tivoli-Stadions in Aachen zeigten rote Tafeln in der Clubfarbe. Zudem war das Datum des Vereinsgeburtstages großflächig zu lesen: 31. Januar 1966.
Energie Cottbus hat mit dem jüngsten DFB-Urteil in dieser Saison bereits 49.100 Euro an Strafe für das Vergehen der Fans gezahlt und liegt damit auf Platz sieben der Strafen-Tabelle der 3. Liga. Diese Tabelle wird angeführt von Dynamo Dresden (212.070 Euro). Es folgen der 1. FC Saarbrücken (107.055 Euro) und Hansa Rostock (96.105 Euro). Rostock erwartet jedoch noch eine hohe Geldstrafe für die massiven Ausschreitungen im Heimspiel gegen Dresden.

