Der FC Energie Cottbus startet ein Pilotprojekt und bietet seinen Fans kostengünstige Corona-Testmöglichkeiten an. Vor dem Heimspiel in der Fußball-Regionalliga Nordost gegen den ZFC Meuselwitz an diesem Samstag (13 Uhr) können sich die FCE-Fans erstmals zum Selbstkostenpreis von fünf Euro vor dem Stadionbesuch testen lassen.

Corona-Test bei Energie Cottbus

In Zusammenarbeit mit der Johanniter-Unfallhilfe Regionalverband Südbrandenburg und der Gastronomie Schlodder gibt es drei mobile Teststationen im Umfeld des Stadions der Freundschaft. Sie werden in der Zeit von 10 bis 13 Uhr an folgenden Standorten positioniert: Haupteingang (Nordwand, VIP), hinter der Osttribüne im Bereich Eliaspark (Osttribüne U1 bis U3) sowie im Bereich des Eingangs am Wernersteg auf Höhe des Gästeblocks (Zuschauerbereich Westtribüne).

Energie Cottbus spielt gegen Meuselwitz


„Voraussetzung für einen Test zum Selbstkostenpreis von fünf Euro ist zwingend die Vorlage eines gültigen Tagestickets (beziehungsweise Dauerkarte) für das Heimspiel gegen den ZFC Meuselwitz. Der ausgestellte Testnachweis ist ab Ausstellungszeitpunkt für 24 Stunden gültig und kann somit anschließend auch anderweitig genutzt werden“, teilt der Verein mit.
Derzeit sind 6954 Zuschauer bei den Heimspielen von Energie Cottbus im Stadion der Freundschaft zugelassen. Dabei gilt die 3G-Regel: genesen, geimpft oder getestet. Zuletzt konnte der FCE das Kontingent von 6954 Zuschauern nicht ausschöpfen. Erschwerend kommt hinzu: Seit dieser Woche entfällt die generelle Kostenfreiheit von Corona-Schnelltests. Sie müssen ab sofort selbst bezahlt werden. Auf Ungeimpfte und Nicht-Genesene kommen also zusätzliche Kosten zu, wenn sie zum Fußball wollen.
Mit dem neuen Angebot der Corona-Tests zum Selbstkostenpreis von fünf Euro will Energie Cottbus die Fans dazu bewegen, trotzdem ins Stadion zu gehen. Die Normalpreise für einen solchen Schnelltest reichen je nach Standort in der Regel von 15 bis 25 Euro.

Energie Cottbus ruft zum Impfen auf

Zudem ruft der FCE die Fans noch einmal auf, sich impfen zu lassen. „Insbesondere aufgrund der sich seit dem 11. Oktober 2021 darstellenden Verordnungslage appelliert der FC Energie an seine Fans, sich des persönlichen Wohles wegen sowie im gemeinschaftlichen Sinne möglichst impfen zu lassen“, heißt es in der Mitteilung.
Die Mehrheit der Regionalligisten setzt auf das 3G-Modell. Lediglich Carl Zeiss Jena hat sich für das 3G-Plus-Modell entschieden. Hierbei muss ein PCR-Test anstelle des üblichen Antigen-Schnelltests vorgelegt werden. In Auerbach, Meuselwitz und Halberstadt wird keines der G-Modelle angewandt. Lok Leipzig bietet seinen Fans genau wie Energie Cottbus die Tests zum Selbstkostenpreis von fünf Euro an.