Gut beraten: In Vaters Fußstapfen
Ein Grabmal ist mehr als nur ein Stein. Es ist ein Zeichen der Erinnerung, Wertschätzung und Verbundenheit. Mit diesem Codex begleitet Steinmetz- und Steinbildhauermeister René Kruschinski seine Kunden durch die schwere Zeit der Abschiednahme.
Abschiednahme mit Bedacht und Sorgfalt
Manche haben genaue Vorstellungen davon, wie die Stätte des Gedenkens an den Verstorbenen aussehen soll. Andere benötigen bei diesem Prozess etwas Hilfe. Als erfahrener Unternehmer weiß René Kruschinski genau, wann Fachwissen, Sorgfalt und Einfühlungsvermögen gefragt sind.
Und die Aufträge sind jedes Mal sehr individuell. So kann beispielsweise die Gestaltung einer Felsenstele dasselbe zeitliche Arbeitsausmaß in Anspruch nehmen wie die Konzeption eines großen Familiengrabes. Doch in allen Fällen gibt es ein paar Grundfragen, die vor Beginn der Werkstattarbeit geklärt sein sollten.
Schriften, Steine und Techniken
Eine zentrale Frage ist die Auswahl der richtigen Schrift. Hier können Kunden eigene Entwürfe sowie favorisierte Schriftarten mitbringen. Die Schriften können dann aus Bronze oder Aluminium gefertigt und auf den Stein aufgesetzt werden. Sie können aber auch im Sandstrahlverfahren oder mit Presslufttechnik direkt in den Stein eingraviert werden.
Mit Klüpfel und Eisen in den Stein gehauen
Für den Steinmetzmeister ist es jedoch immer eine besondere Ehre, wenn er selbst Hand anlegen darf. In diesem Fall werden die Schriften und Muster auf traditionelle Art mit Klüpfel und Eisen in den Stein gehauen. Auch hierbei gibt es die Möglichkeit, zwischen computergesteuerter Präzision und freier Handarbeit zu wählen. Die Schriften, Konturen und Ornamente können zum einen per Sandstrahlverfahren vorgezeichnet und dann per Hand in den Stein gehauen werden. Zum Anderen wird hier auch gern manuell und freihändig mit dem Farbpinsel vorgezeichnet und anschließend beginnt das meditative Meißeln.
In diesem Arbeitsschritt geht der Meister voll auf. Das ist echtes Handwerk, bei dem bereits der Schaffensprozess eine innere Erfüllung entstehen lässt, was dem Stein im Umkehrschluss eine gewisse Lebendigkeit verleiht.
Auch bei den Steinen gibt es viele Auswahlmöglichkeiten. In Meister Kruschinskis Werkstatt entstehen hochwertige Grabsteine, Urnengrabmale, Abdeckplatten, Liegeplatten, Pultsteine, Quersteine, Stelen und vieles mehr. Dabei sind Granit oder Naturstein oft das vom Kunden gewählte Material. Hierfür steht dem Kunden ein großer Katalog zur Verfügung. Auch Steine externer Lieferanten werden gern weiterverarbeitet.
Dennoch hat die Kreativität bei der Grabgestaltung ihre Grenzen. So bestimmen in Deutschland die Friedhofsverwaltungen den übergeordneten optischen Rahmen der Ruhestätten. Um sicherzustellen, dass die Kundenwünsche auch am jeweiligen Ort umgesetzt werden können, übernimmt die Firma Kruschinski gern die Kommunikation mit den Behörden sowie auch die finale Stellung der Steine vor Ort.
Aufträge der besonderen Art werden erfüllt
Gern werden auch Aufträge der besonderen Art erfüllt. So wurde zum Beispiel das Drebkauer Stadtwappen auf dem Findling an der großen Kreuzung, vom Steinmetzmeister höchstpersönlich restauriert. Auch erfreute sich das ein oder andere regionale Denkmal seiner fachmännischen Aufarbeitung.
In dritter Generation: Vom Großvater zum Sohn
Der Steinmetzmeister gestaltet Grabmale in der dritten Generation. Vom Großvater 1954 gegründet, blieb das Unternehmen Dreh- und Angelpunkt der Familie. Im Jahre 1986 dann entschloss sich René Kruschinski, in die Fußstapfen des Vaters zu treten, und begann die Lehre zum Steinmetz. Dieser Weg führte ihn im Jahre 1999 dann zu seinem Meisterbrief und später 2004 zur Übernahme der Firma. Seitdem überzeugt der Steinmetz- und Bildhauermeister durch hohe handwerkliche Qualität und Kundennähe.
⇥Benjamin Buder

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