FCE Saisonrückblick
: „Bozi“ setzte mit seinem Tor am finalen Spieltag den Punkt aufs i

AnzeigeGeschafft Genau 12 Jahre und fünf Tage hat es gedauert, bevor es am 16. Mai 2026 feststand: Der FC Energie Cottbus ist nach einem 1:0-Erfolg und dem tollen Tor von Jannis Boziaris im letzten Spiel bei Jahn Regensburg zurück in Deutschlands zweithöchster Spielklasse.
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  • Fanliebe.

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    Frank Hammerschmidt
  • Die Cigercis.

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    Frank Hammerschmidt
  • Der Trainer.

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  • 09.05.2026, Brandenburg, Cottbus: Fußball, Männer: 3. Liga, Energie Cottbus - SV Wehen Wiesbaden, 37. Spieltag, LEAG Energie Stadion. Fans von Energie Cottbus schwenken ihre Fanschals. Foto: Frank Hammerschmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++⇥Frank Hammerschmidt

    09.05.2026, Brandenburg, Cottbus: Fußball, Männer: 3. Liga, Energie Cottbus - SV Wehen Wiesbaden, 37. Spieltag, LEAG Energie Stadion. Fans von Energie Cottbus schwenken ihre Fanschals. Foto: Frank Hammerschmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++⇥Frank Hammerschmidt

    Frank Hammerschmidt
  • Der Kapitän.

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    Frank Hammerschmidt
  • In der Cottbuser Freizeitoase fieberten Hunderte Fans am letzten Spieltag mit. ⇥Foto: Michael Helbig

    In der Cottbuser Freizeitoase fieberten Hunderte Fans am letzten Spieltag mit. ⇥Foto: Michael Helbig

    Michael Helbig
  • Zusammenhalt. ⇥Alle Fotos: Frank Hammerschmidt

    Zusammenhalt. ⇥Alle Fotos: Frank Hammerschmidt

    Frank Hammerschmidt
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Der 1:0-Erfolg von Energie Cottbus am 38. Spieltag bei Jahn Regensburg ließ auch die letzten Zweifler verstummen. Deren Zahl wurde in den letzten Wochen der Saison ohnehin immer geringer. Weil Energie, trotz des schwierigsten Restprogramms des Frühlings 2026 vor der Brust, bemerkenswerte Resultate erzielte und sich dabei als besonders gefestigt zeigte. Auffallend dabei, dass sich das Team von Gegentoren nicht vom Weg abbringen ließ, sich eher davon angestachelt vorstellte und siebenfach aus einem negativen Zwischenstand Erfolge und Dreifach-Punktgewinne drehen konnte.

Sehr gute Ausgangsposition

Auch dank dieser Eigenschaft konnte der FC Energie Cottbus seine vortreffliche Ausgangsposition nutzen, als sich der Club in der Winterpause als inoffizieller Herbstmeister feiern lassen, nach den 38 Spieltagen als Tabellenzweiter und sich schließlich als Aufsteiger feiern lassen durfte. Und das im, ja oft als besonders schwer und anspruchsvoll betitelten, zweiten Jahr der Zugehörigkeit zur dritten Liga.

Drittliga-Abenteuer

Als im Stadion am Eliaspark im Sommer 2025 zum neuen Drittliga-Abenteuer gerüstet wurde, staunten viele Fans nicht schlecht, dass die Energie-Verantwortlichen die Mannschaft, die als Neuling zuvor einen stolzen vierten Platz erspielt hatte, gravierend personell veränderten. Nicht etwa mit namhaften allseits bekannten Profis, die ihrem Fußballabend in der Lausitz gemütlich entgegensehen wollen. Nein, es waren vorwiegend eher unbekannte Kicker, von denen viele bisher lediglich in der Regionalliga unterwegs waren.

Damit stellt sich die Frage, wer am schnellen Zusammenfinden des neuen Kaders mit seinen 18 neuen Fußballern größte Aktien hat. Zwei entscheidende Namen sind in dem Zusammenhang zu nennen: zuerst der seit Januar 2025 für den FCE tätige Kaderplaner Maniyel Negriz. Dessen Geschick ist es zu verdanken, dass er aus einem Becken wechselwilliger Spieler genau die herausfischte, die neben ihren sportlichen Fähigkeiten menschlich in die Familie des Lausitzer Clubs passen. Was ihm offenbar gelungen ist, wie die Wortmeldungen früherer und aktueller Spieler ausnahmslos bestätigen.

Verdienst des Trainers

Das wiederum ist zweifellos ein Verdienst von Cheftrainer Claus Dieter Wollitz. Dem von allen Spielern stets nachgesagt wird, dass bei ihm neben der Arbeit mit der Mannschaft beim Kernthema Fußball die menschliche Begleitung seiner Kicker zum praktizierten Trainerhandwerk gehört.

Daraus folgernd hat seine Mannschaft eine beeindruckende Saison hingelegt. Geht man ehrlich an das Thema heran, gab es wohl kaum Experten, die dem Club beispielsweise nach den ersten sieben Spieltagen der Saison 2025/26, und mit elf Punkten und damit Platz acht den Sturm in oberste Tabellenbereiche zugetraut hätten.

Fünf Siege in Folge

Anders schon eher dann, als der FCE nach der 12. Spielrunde und seinen fünf Siegen in Folge von der Tabellenspitze herab auf den Rest der 3. Liga schaute. Doch auch danach gab es hier und da Rückschläge, aber die Plätze ganz oben in der Tabelle blieben stets in Sichtweite.

Das Schlüsselspiel

Als Schlüsselspiel darf die Paarung des 34. Spieltages genannt werden: Als Rot Weiß Essen im LEAG Energie Stadion in der 53. Minute zum 3:1 kam und in dem Moment die Mehrzahl der Fans all ihre Aufstiegshoffnungen begraben haben. Nicht ahnend, dass direkt danach die Tolcay-Cigerci-Show begann, der mit seinen drei Treffern das Geschehen auf den Kopf stellte und Cottbus nach einem „Jahrhundertspiel“ als 5:3-Sieger vom Platz ging.

Nicht nur wegen „Tollys“ Vorstellung an diesem Tag und seinem Last-Minute-Goal zum 2:1 gegen Duisburg wurde er vom Fachpublikum als „Bester Spieler dieser Spielklasse“ geehrt.

22 Saisontore

Dass sein international erfahrener Bruder Tolga, seit dem Winter Mitglied der Cottbuser Mannschaft, beim letzten Heimspiel mit einem Fernschuss drei Zähler sicherte, war ein ebensolches Geschenk für die Fans, wie die 22 Saisontore des zweitbesten Schützen der Liga, Erik Engelhardt.Beim Finale war es dann der 23-jährige Jannis Boziaris, der zum goldenen Tor des Tages traf. Auch dessen Treffer dürfte Einzug in die Liste der ganz wichtigen Tore der Saison 2025/26 finden. ⇥Michaelis

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