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: Feuerbestattung verstehen: Sicherheit, Würde und Abschied

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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung
  • Von der Überführung bis zur Einäscherung sind alle Schritte klar geregelt. Im Krematorium kann am Sarg Abschied genommen werden. ⇥Fotos: Rhein-Taunus-Krematorium/akz-o

    Von der Überführung bis zur Einäscherung sind alle Schritte klar geregelt. Im Krematorium kann am Sarg Abschied genommen werden. ⇥Fotos: Rhein-Taunus-Krematorium/akz-o

    Foto: Rhein-Taunus-Krematorium/akz-o
  • Eine Wasserurne ist eine meist kugelförmige Urne aus Bronze oder biologisch abbaubaren Materialien. Sie fängt Regenwasser auf, das die Asche im Inneren über Jahre hinweg langsam an die Erde abgibt.

    Eine Wasserurne ist eine meist kugelförmige Urne aus Bronze oder biologisch abbaubaren Materialien. Sie fängt Regenwasser auf, das die Asche im Inneren über Jahre hinweg langsam an die Erde abgibt.

    Foto: Rhein-Taunus-Krematorium/akz-o
  • Eine besondere Form der Naturbestattung: Beisetzung im Blumengarten

    Eine besondere Form der Naturbestattung: Beisetzung im Blumengarten

    Foto: Rhein-Taunus-Krematorium/akz-o
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Die Feuerbestattung ist heute die häufigste Bestattungsform in Deutschland. Dennoch sind viele Menschen verunsichert, wenn sie sich erstmals damit auseinandersetzen. Oft geschieht dies aus Unkenntnis über Abläufe oder aus emotionalen Gründen. Doch mit einem Blick hinter die Kulissen kann Transparenz geschaffen und viel Sorge genommen werden.

Sicherheit und Würde im Mittelpunkt

Auch bei einer Feuerbestattung stehen Würde, Sorgfalt und Sicherheit an erster Stelle. Von der Überführung bis zur Einäscherung sind alle Schritte klar geregelt. „Für Angehörige ist es oft beruhigend zu wissen, dass nichts dem Zufall überlassen wird“, erklärt Judith Könsgen, Geschäftsführerin des Rhein-Taunus-Krematoriums. „Die Abläufe werden streng kontrolliert, dokumentiert und sind auf größtmögliche Sicherheit ausgelegt.“

Zweifelsfreie Feststellung des Todes

Eine der häufigsten Fragen betrifft die Feststellung des Todes vor der Einäscherung. Hier besteht ein wichtiger Unterschied zur Erdbestattung: Bei der Feuerbestattung ist eine zweite Leichenschau gesetzlich vorgeschrieben. Diese erfolgt unabhängig von der ersten ärztlichen Todesfeststellung und muss abgeschlossen sein, bevor die Einäscherung überhaupt stattfinden darf. „Diese zusätzliche Kontrolle gibt vielen Angehörigen Sicherheit“, so Könsgen. „Sie wissen, dass der Tod noch einmal sorgfältig überprüft wurde.“

Abschied im Krematorium

Oft wird gefragt, ob Angehörige bei der Feuerbestattung anwesend sein dürfen. In den meisten Krematorien ist dies möglich: Familien können bei der Einleitung, also der Übergabe des Sarges in die Anlage, dabei sein und sich bewusst verabschieden. „Für manche ist dieser Moment ein wichtiger Teil der Trauerarbeit“, sagt Könsgen. „Er kann helfen, den Abschied greifbarer zu machen.“

Vielfalt der Beisetzungsformen

Neben der Sicherheit schätzen viele Menschen auch die Vielfalt, die eine Feuerbestattung bietet. Sie eröffnet zahlreiche neue Beisetzungsformen von der klassischen Urnenbeisetzung über Natur- oder Seebestattungen bis hin zu individuell gestalteten Erinnerungsorten. Diese Gestaltungsfreiheit ist, neben den oft geringeren Kosten, ein wesentlicher Grund für die zunehmende Entscheidung zugunsten der Feuerbestattung.akz

Weitere Informationen im Ratgeber der Deutschen Friedhofsgesellschaft (www.deutsche-friedhofsgesellschaft.de).

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