Bauen und Wohnen: Parkett richtig pflegen

Beim Wischen von Parkettböden sollte der Lappen nur nebelfeucht sein. ⇥Foto: S. Marks/dpa-mag
Silvia MarksEin Holzfußboden lässt einen Raum warm und gemütlich wirken. Der Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp) weiß, was zu tun ist, um möglichst lange etwas davon zu haben.
1. Saugen - aber mit Aufsatz!
Großreinemachen? Damit grober Schmutz nicht das Holz zerkratzt, wird er zuerst weggesaugt. Dafür beim Staubsauger unbedingt den Bürstenaufsatz benutzen oder die Bürsten an der Düse per Schalter ausfahren.
2. Scheuermittel und nasser Wischlappen - tabu!
Auch wenn ein Parkett versiegelt ist, hat es nur einen Feuchteschutz. Daher nicht nass wischen, sondern nur „nebelfeucht“. Tuch, Lappen oder Mopp werden dafür gründlich ausgewrungen.
Auf keinen Fall dürfen Wasserlachen entstehen. Gewischt wird entweder nur mit Wasser, oder es kommt ein geeignetes Pflegemittel hinein. Was nicht verwendet werden darf, ist Scheuermittel.
3. Neuer Glanz? Geöltes Parkett auffrischen!
Wurde das Parkett beim Einbau geölt statt versiegelt, kann es zum Frühjahrsputz mit dünn aufgetragenem Pflegeöl aufgefrischt werden. Weil das nicht immer so einfach in Eigenregie zu machen ist, rät der Fachverband, sich dafür an einen örtlichen Parkettleger zu wenden. „Die Experten beraten Sie gerne oder können das Finish auch gleich selbst durchführen“, sagt vdp-Chef Michael Schmid.
4. Mit Wachsstift oder Radierer - Kratzer ausbessern!
Ein Fußboden ist ständig in Gebrauch, kleine Kratzer oder Druckstellen lassen sich folglich kaum vermeiden. Im Fachhandel gibt es dafür Reparatursets, zum Beispiel farblich passende Wachsstifte. Dunkle Striche von Schuhen auf dem Holz kann man einfach mit einem Radiergummi wegradieren.⇥dpa/hü

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