Autofrühling
: Die Zeit voll ausnutzen

AnzeigeBegleitetes Fahren ab 17Frühes Üben bringt später mehr Sicherheit.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Begleitetes Fahren hat viele Vorteile: Wer in der Startphase zusammen mit einem erfahrenen Autofahrer unterwegs ist, verursacht später als Alleinfahrer weniger Unfälle.⇥Foto: Itzehoer/txn

Foto: Itzehoer/txn

Bereits sechs Monate vor dem 17. Geburtstag können sich Jugendliche für das begleitete Fahren anmelden - und sollten das auch, empfiehlt Thiess Johannssen von einem deutschen Versicherungsunternehmen: „Wer das Begleitjahr voll ausschöpft, ist später nachweislich sicherer unterwegs. Die Unfallzahlen liegen 20 Prozent niedriger als bei denjenigen, die ihren Führerschein mit 18 Jahren machen.“

Namentliche Nennung

Um pünktlich zum 17. Geburtstag die Prüfbescheinigung zu erhalten, ist ein frühzeitiges Gespräch mit der Fahrschule empfehlenswert. Wer wenig Zeit hat, kann auch einen der oft angebotenen Intensivkurse nutzen - etwa während der Ferien oder vor Beginn einer Ausbildung. Vor der Anmeldung ist es wichtig, einen Sehtest und Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren sowie mit der Kfz-Versicherung Kontakt aufzunehmen. Wichtig: Alle Begleiter für den jugendlichen Fahranfänger müssen namentlich genannt und der Versicherung mitgeteilt werden.

Empfehlung vom Verband

Hier gibt es klare gesetzliche Vorgaben: Jeder Begleiter muss mindestens 30 Jahre alt und fünf Jahre im Besitz eines gültigen Führerscheins sein; sie oder er darf maximal einen Punkt in Flensburg haben. Anders als Fahrlehrer sind Begleiter nicht befugt, ins Fahrgeschehen einzugreifen. Der Fahrlehrerverband empfiehlt deswegen sogar, dass Begleiter hinten sitzen sollten. ⇥ txn

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