Raub bei Kryptobörse: Binance gibt Kundenauszahlungen nach Hackerangriff frei

Binance ist nach Handelsvolumen die größte Kryptowährungsplattform weltweit. Die Plattform zählt nach eigenen Angaben 335 Millionen Nutzer.
Fernando Gutierrez-Juarez/dpa- Binance schaltet Kundenauszahlungen nach Hackerangriff in einer ersten Phase wieder frei.
- Rund 95 Prozent der entwendeten Gelder deckt die Börse aus eigenen Reserven ab.
- Ein aktualisierter Deckungsnachweis soll am morgigen Montag das Vertrauen stärken.
- Nutzer können damit rechnerisch prüfen, ob Guthaben eins zu eins hinterlegt sind.
- Größter Angriff nach Schadenssumme – Kunden bleiben wohl vor direkten Verlusten verschont.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Nach dem beispiellosen Cyberangriff auf die weltgrößte Digitalwährungsbörse Binance hat das Unternehmen damit begonnen, Kundenauszahlungen in einer ersten Phase wieder freizuschalten. Zugleich teilte Binance mit, inzwischen rund 95 Prozent der entwendeten Gelder aus eigenen Unternehmensreserven ausgeglichen zu haben. Zuvor war von 90 Prozent die Rede gewesen.
Digitaler Kassensturz angekündigt
Um das Vertrauen der Kundschaft wiederherzustellen, kündigte Binance an, am morgigen Montag einen aktualisierten Deckungsnachweis vorzulegen. Mit diesem kryptographischen Verfahren können Nutzer rechnerisch überprüfen, ob ihre individuellen Kontoguthaben tatsächlich eins zu eins durch reale Bestände in den Firmen-Wallets hinterlegt sind.
Sollten sich die Angaben der Plattform bestätigen, würde der nach der Schadenssumme von mehr als sechs Milliarden Dollar (rund 5,4 Milliarden Euro) größte Hackerangriff der Krypto-Geschichte für die Kunden glimpflich enden: Da die Börse die Milliardenverluste offenbar vollständig selbst ausgleicht, blieben die Anleger vor direkten Totalverlusten oder zwangsweisen Vermögensschnitten verschont. (mit dpa)
