Iran-Krieg
: Preis für Brent-Rohöl steigt über 100 Dollar

Die erneute Eskalation im Iran-Krieg treibt den Preis für den Rohstoff wieder in die Höhe.
Von
red/dpa
Frankfurt/Main
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Kolonnen und Schornsteine der Mineralölraffinerie Oberrhein (MiRO). Die Raffinerie zählt zu den bedeutenden Standorten der Mineralölverarbeitung in Deutschland.

Marijan Murat/dpa
  • Brent-Öl steigt auf 100 Dollar je Barrel – der Preisanstieg setzt sich fort.
  • Auslöser sind anhaltende Angriffe im Iran-Krieg und eine erneute Eskalation.
  • Huthi melden Angriffe auf zwei saudische Tanker im Roten Meer, Versorgung gefährdet.
  • USA griffen in der Nacht erneut Ziele im Iran an, Centcom nennt Raketen- und Drohnenlager.
  • Trotz Anstieg liegt der Preis unter dem Jahreshoch von rund 126 Dollar Ende April.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Donnerstag auf 100 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Damit setzt sich der Preisanstieg angesichts der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg fort.

Getrieben wird der Preis, der bis Anfang Juli noch auf rund 70 Dollar gefallen war, von der erneuten Eskalation im US-iranischen Krieg. Vom Iran unterstützte Huthi-Milizen erklärten zudem, sie hätten zwei saudi-arabische Tanker im Roten Meer angegriffen; dies verschärft den Nahostkonflikt weiter und droht zu schwerwiegenderen Versorgungsunterbrechungen zu führen.

Neue Angriffswelle

In der Nacht führte das US-Militär eine erneute Angriffswelle gegen Ziele im Iran durch. Die fünfstündige Angriffswelle sei um 22.30 US-Ostküstenzeit (6.00 Uhr Ortszeit im Iran) beendet worden, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom über die Plattform X mit.

Zu den Zielen zählten demnach Raketen- und Drohnenlager, Anlagen zur Küstenüberwachung sowie die Flugabwehr des Landes. Die Angriffe sollten künftige Attacken auf Handelsschiffe und zivile Seeleute verhindern, hieß es. Es war die zwölfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen.

Ölpreis noch gutes Stück unter dem Jahreshoch

Wegen des Streits um die für den weltweiten Handel mit Energieträgern wie Öl und Flüssiggas wichtige Straße von Hormus eskaliert der Iran-Krieg seit Anfang des Monats wieder. US-Medien berichten seit Tagen über Indizien für eine mögliche Ausweitung der US-Angriffe - etwa über die Verlegung weiterer Kampfflugzeuge in die Region.

Noch liegt der Ölpreis aber ein gutes Stück unter dem Jahreshoch von rund 126 Dollar, das Ende April erreicht wurde. Damals hatte der Beginn des Iran-Krieges durch die USA und Israel den Preis stark nach oben getrieben.