Tragödie im spanischen Fußball
: Spanische Fußballgrößen nehmen Abschied – Jesús de Miguel beigesetzt

Der spanische Fußballprofi Jesús de Miguel ist in seiner Heimatgemeinde Navahermosa, nahe Madrid, beerdigt worden. Er war am Montag nach einem Zusammenprall in eine Klinik gekommen und am Dienstag gestorben.
Von
sid
Navahermosa
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FBL-SPAIN-ACCIDENT-FUNERAL: The coffin with the remains of Tenerife football player Jesus de Miguel is carried to the cemetery during his funeral in Navahermosa, in the Province of Toledo, on November 5, 2026. Hundreds of people, including figures from Spanish football such as Real Madrid President Florentino Perez and national team coach Luis de la Fuente, attended the funeral of Tenerife striker Jesus de Miguel — who died on November 3, 2026 following a collision during a Spanish second-division match— today in Navahermosa, his family's hometown. (Photo by Cesar MANSO / AFP)

Jesús de Miguel wurde am Donnerstag beigesetzt.

CESAR MANSO/afp
  • Trauer in Navahermosa: Jesús de Miguel wurde am Donnerstag nahe Madrid beigesetzt.
  • Rund 400 Menschen nahmen teil, darunter Florentino Pérez und Nationaltrainer Luis de la Fuente.
  • CD Teneriffa ordnete sechstägige Vereinstrauer an – Aktivitäten aller Teams pausieren.
  • Die Familie dankte für Beistand und bat um Privatsphäre in dieser Phase der Trauer.
  • De Miguel starb nach einem Zusammenprall am Montag; öffentliche Trauerfeier ist am Samstag geplant.

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Der verstorbene spanische Fußballprofi Jesús de Miguel ist am Donnerstagnachmittag in seiner Heimatgemeinde Navahermosa, nahe Madrid, beerdigt worden. An der Beisetzung des 30-Jährigen vom Zweitligisten CD Teneriffa, bei der seine Mannschaftskollegen den Sarg trugen, nahmen unter anderem Real Madrids Präsident Florentino Pérez und Nationaltrainer Luis de la Fuente teil. Laut der Nachrichtenagentur AFP versammelten sich insgesamt bis zu 400 Menschen, um dem Abschied beizuwohnen.

„Es gibt kein Ende für diejenigen, die Spuren hinterlassen“, lauteten die Worte auf einem schwarz-weißen Banner mit de Miguels Bild, das in dem 2.000 Einwohner kleinen Dorf aufgehängt wurde. Rafael Louzán, Präsident des spanischen Fußballverbandes RFEF, sprach sich für Solidarität aus. „Heute war der Tag, an dem wir hier sein mussten, an der Seite der Familie von Jesús“, sagte der 58-Jährige: „Der Fußball muss heute geeint sein.“

Teneriffa spricht sechstägige Vereinstrauer aus

De Miguels Familie ließ über seinen Vertreter Manuel Hernández ihren Dank an die Anwesenden für „all die Worte, die Zeichen der Zuneigung, der Unterstützung und des Respekts“ verlesen. Zugleich bat sie darum, ihre Privatsphäre zu respektieren und das „Bedürfnis, diese Trauer in der Ruhe zu durchleben, die eine solche Situation erfordert“, hieß es in dem Statement.

Teneriffa hatte bereits am Mittwoch eine sechstägige Vereinstrauer ausgesprochen und stellte sämtliche Aktivitäten seiner Männer-, Frauen- und Jugendmannschaften bis Ende der Woche ein. Die spanische Spielergewerkschaft AFE will nachziehen und plädierte für eine Absage des kommenden Spieltags. „Die größte Zuneigung, die wir ihm entgegenbringen können, ist ein Trauertag. Es gibt mehr als genug Zeit, um wieder spielen zu können“, sagte David Aganzo, Präsident der AFE.

De Miguel war am Montag mit dem Torhüter des Klubs aus Andorra, Jesús Owono, zusammengestoßen und in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht worden. Am nächsten Morgen starb er nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Am Samstag (19.00 Uhr) will sein Klub von der Kanaren-Insel dann im Heliodoro-Rodríguez-López-Stadion in Santa Cruz mit einer großen öffentlichen Trauerfeier Abschied nehmen, zu der auch die Fans eingeladen sind.