WM 2026 in Kanada, Mexiko und USA: Nach Trump-Anruf: Stellungnahme von Gianni Infantino im Wortlaut

Fifa-Chef Gianni Infantino äußert sich zum Anruf von Donald Trump (Archivfoto).
Sam Hodde/AP/dpa- FIFA-Präsident Gianni Infantino bekräftigt die Unabhängigkeit der Disziplinargremien.
- Anlass ist die Sperre von Folarin Balogun und öffentliche Stellungnahmen dazu.
- Infantino erhielt einen Anruf von Donald Trump – solche Kontakte seien nicht ungewöhnlich.
- Er verwies auf ein laufendes Verfahren und die Entscheidung durch zuständige Instanzen.
- Entscheidungen können überraschen, doch die Autonomie der Gremien werde stets respektiert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Ich habe die öffentlichen Stellungnahmen zur Entscheidung des unabhängigen Disziplinarausschusses der FIFA in Bezug auf die Sperre von Folarin Balogun zur Kenntnis genommen und möchte einen grundlegenden Grundsatz der FIFA-Governance bekräftigen.
Die judikativen Gremien der FIFA sind unabhängig. Sie arbeiten autonom, wenden den FIFA-Disziplinarkodex an und entscheiden Fälle auf Grundlage der einschlägigen Bestimmungen und der konkreten ihnen vorliegenden Fakten. Ihre Unabhängigkeit ist für die Glaubwürdigkeit und Integrität des Fußballs von entscheidender Bedeutung und muss stets respektiert werden.
Infantino: Habe tatsächlich Anruf von Donald Trump erhalten
Ja, ich spreche regelmäßig mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten über Themen im Zusammenhang mit der FIFA-Weltmeisterschaft, und in dieser Angelegenheit habe ich tatsächlich einen Anruf von Präsident Donald Trump erhalten – so wie ich Anrufe von Staats- und Regierungschefs, Regierungsvertretern, Fußball-Akteuren und Wirtschaftsführern aus aller Welt zu den unterschiedlichsten Themen erhalte. Während unseres Gesprächs habe ich erklärt, dass ein laufendes juristisches Verfahren unter Beteiligung der unabhängigen judikativen Gremien der FIFA anhängig sei und dass der Fall zu gegebener Zeit von den zuständigen Instanzen entschieden würde. So funktioniert das System der FIFA, und es ist ein Grundsatz, den ich stets verteidigen werde.
Ich lese die Entscheidungen des Disziplinarausschusses der FIFA, wenn sie ergehen. Manchmal überraschen sie mich. Manchmal stimme ich ihnen zu, und manchmal bin ich anderer Meinung.
Was ich jedoch immer tue, ist, diese Entscheidungen und die Autonomie der Gremien, die sie treffen, zu respektieren. Ob uns eine Entscheidung persönlich gefällt oder nicht, ist unerheblich. Die Achtung unabhängiger Institutionen und der Rechtsstaatlichkeit ist es, die zu jeder Zeit die Integrität unserer Wettbewerbe und die Glaubwürdigkeit der FIFA schützt.“