Fußball-WM: Maximilian Beier - noch nicht gespielt, aber fast ein Volltreffer

Maximilian Beier von Borussia Dortmund ist erstmals bei einer Fußball-WM dabei.
IMAGO/Icon Sportswire- Maximilian Beier ist erstmals bei einer Fußball-WM dabei, spielte im 7:1 gegen Curacao nicht.
- Er gilt als großer Darts-Fan und ordnet sich selbst als guter Amateur ein.
- Im DFB-Quartier spielte er mit Jamie Leweling: Fast 180 vor der Aufnahme, live ohne Bestform.
- Er nutzt Darts zum Runterkommen nach Spielen und war schon bei der Darts-WM im „Ally Pally“.
- Profiambitionen verneint er: Schnitt „60 Punkte“ nur an guten Tagen – mehr Bauch wäre nötig.
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Ob er bei der Fußball-WM mal einen Volltreffer landen kann? Bleibt abzuwarten. Erst einmal gehört Maximilian Beier nicht zu den Stammkräften im Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Im ersten Spiel (7:1 gegen Curacao) kam der Stürmer von Borussia Dortmund nicht zum Einsatz. Und doch hat er schon beinahe sein ganz persönliches Erfolgserlebnis gehabt. wie gesagt: beinahe.
Zu den diversen Medienformaten, die der DFB mit seinen Nationalspielern aus dem Quartier in Winston-Salem sendet, gehört auch eine Fragestunde mit jeweils zwei Profis. Kürzlich waren eben Beier und Jamie Leweling dran. Und - logisch: Die Macher hatten eine Darts-Scheibe vorbereitet. Denn Maximilian Beier ist nur großer Fan des ehemaligen Kneipensports, sondern kann mit den Pfeilen auch ganz gut umgehen. „Maxi ist Halbprofi“, sagte Leweling über Beier - der einschränkte: „Für einen Amateur bin ich ‚in Ordnung‘.“
In der live gestreamten Sendung spielten die beiden dann auch gegeneinander. Wobei Beier da nicht seine besten Darts-Momente hatte. Aber es gibt auch ein Video, wie die beiden vor der Aufnahme schon auf die Scheibe werfen. Und da war der 23-Jährige ganz nah dran an der Höchstpunktzahl.
Sein erster Pfeil landete im kleinen Kästchen, in dem die 20 dreifach zählt. Auch der zweite Versuch ging in die Triple-20. Da musste Beier schon ein wenig grinsen, schaute listig zu den anderen im Raum und wischte sich die rechte Wurfhand noch einmal ab. Dann setzte er zum dritten Wurf an - verfehlte aber die erneute Triple-20 knapp.
Nix war's also mit einer 180, seine Liebe zum Dartssport wird das aber nicht mindern. „Ich kann nach einem Spiel schlecht schlafen. Und wenn ich nicht schlafen kann, spiele ich eben noch ein bisschen Darts, um runterzukommen“, sagte der BVB-Angreifer einst. Auch bei der Darts-WM im Alexandra Palace war er schon zu Gast. Und wenn es darum geht, die nächsten nötigen Treffer zu errechnen, ist er an der Scheibe quasi so schnell wie auf dem Fußballfeld. Ob er nach der Fußballkarriere eine als Dartsprofi anstrebt, wurde er im DFB-Lager gefragt.
„Dafür“, gab Maximilian Beier zu, „bin ich zu schlecht.“ Er spiele einen Schnitt von 60 Punkten bei drei Würfen, verriet er, aber nur „an guten Tagen“. Er weiß aber schon, wie er sich noch verbessern könnte in Richtung Profi: „Ich bräuchte vielleicht noch mehr Bauch.“ Was seine Einsatzchancen bei der WM im Fußball allerdings nicht gerade erhöhen würde.
