In diesem Spiel war ein Heimsieg absolute Pflicht. Die Lausitzer Füchse haben diese Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten Bayreuth Tigers mit einer ordentlichen Leistung gelöst. Weißwasser gewann am Sonntagabend 6:1 gegen die Gäste aus Oberfranken.
Die Lausitzer Füchse erwischten dabei einen Traumstart und gingen schon nach 39 Sekunden in Führung. Im letzten Drittel steigerten sie sich dann in einen kleinen Tore-Rausch. In der Tabelle der DEL2 kletterte Weißwasser auf Platz neun und damit einen Pre-Playoff-Rang.
„Eishockey ist ein Teamsport. Gemeinsam kann man mehr erreichen. Heute bin ich sehr stolz auf die Mannschaft. Die zurückliegende Woche mit drei Auswärtsspielen war nicht einfach“, erklärte Füchse-Coach Petteri Väkiparta.
Dabei gab es für die Lausitzer Füchse am Freitagabend trotz des 6:5-Sieges nach Verlängerung bei den Heilbronner Falken zwei weitere Rückschläge: Für die Verteidiger Toni Ritter und Kristian Blumenschein war die Partie schon nach dem 1. Drittel wegen erneuter Verletzungen beendet. Immerhin meldete sich Jan Bednar gegen Bayreuth wieder fit. Trotzdem bleibt die Defensive die personelle Achillesferse der Mannschaft von Trainer Petteri Väkiparta.
Die Gäste aus Bayreuth kamen am Sonntag zwar als abgeschlagenes Schlusslicht nach Weißwasser. Allerdings wurde der Kader mit Blick auf die Playdowns zuletzt auf mehreren Positionen noch einmal verstärkt. Der Start in dieses Heimspiel – ein Traum aus Sicht der Füchse. Bereits nach 39 Sekunden traf Kapitän Clarke Breitkreuz zur Führung. Danach sahen die 2134 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel im 1. Drittel. Kurz vor der Sirene erhöhte Lane Scheidl in Überzahl auf 2:0.
Es blieb trotz der Führung ein hart umkämpftes Match. Die Fans im Fuchsbau sahen zwar nur wenige spielerische Höhepunkte, dafür aber viele verbissene Zweikämpfe. „Wir müssen weiter nach vorspielen und konsequent arbeiten“, sagte Verteidiger Korbinian Geibel nach dem torlosen 2. Drittel am Mikrofon von Sprade-TV.
Bayreuth war der erwartet unbequeme Gegner für die Füchse, die sich auch im letzten Drittel nicht entscheidend absetzen konnte. Marco Baßler erhöhte zwar in der 45. Minute auf 3:0, aber die Vorentscheidung war das nicht. Denn ebenfalls in der 45. Minute traf der Ex-Weißwasseraner Mike Mieszkowski für Bayreuth zum 1:3. Torhüter Nikita Quapp wurde bei diesem Schuss ins lange Eck überrascht.
Weißwasser steckte diesen Mini-Schock allerdings gut weg. In der 52. Minute sorgte erneut Lane Scheidl für Tor Nummer vier. Topscorer Hunter Garlent traf anschließend zum 5:1 (55.). Damit war der Pflichtsieg endgültig unter Dach und Fach. Er fiel am Ende sogar ziemlich deutlich aus.

Lausitzer Füchse siegen in Heilbronn

Am Freitagabend beim 6:5 nach Verlängerung im Auswärtsspiel gegen die Heilbronner Falken mussten sich die Lausitzer Füchse am Ende mit zwei, statt der möglichen drei Zähler begnügen. Weißwasser lag nach gutem Start insgesamt dreimal mit zwei Toren Differenz in Führung. Heilbronn kam in der 55. Minute doch noch zum Ausgleich. Vorausgegangen war eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Clarke Breitkreuz. Trainer Petteri Väkiparta sagte nach dem Tore-Festival: „Ich bin mit den zwei Punkten zufrieden. Die Zuschauer waren es nach elf Toren sicherlich auch.“
Für die Lausitzer Füchse war die Partie in Heilbronn das dritte Auswärtsspiel innerhalb einer Woche. Insgesamt saß die Mannschaft also rund 3500 Kilometer im Bus quer durch Deutschland. Diesmal folgt nach dem Sonntagspiel gegen Bayreuth gleich noch eine weitere Heimpartie. Am kommenden Freitag (27. Januar) gastiert DEL-Absteiger Krefeld Pinguine zum zweiten Mal in dieser Saison in Weißwasser. Spielbeginn im Fuchsbau ist um 19.30 Uhr.
Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers 6:1 (2:0, 0:0, 4:1)
Tore: 1:0 Breitkreuz (1.), 2:0 Scheidl (19.), 3:0 Baßler (45.), 3:1 (45.), 4:1 Scheidl (52.), 5:1 Garlent (55.), 6:1 Anders (59.); Schiedsrichter: Janssen/Kannengießer; Zuschauer: 2134; Strafminuten: 4/12.
Das nächste Spiel: Lausitzer Füchse – Krefeld Pinguine am Freitag um 19.30 Uhr.