Wetter in Sachsen: Unwetterwarnung für Leipzig — EM-Fanzone öffnet später

Es werden wieder heftige Unwetter angekündigt am zweiten EM-Spieltag in Leipzig. 40.000 Fans aus den Niederlanden werden erwartet. Fällt das Spiel für die Fans außerhalb des Stadions ins Wasser? Ob die Fanzone wieder geschlossen werden muss. (Symbolfoto)
Patrick Pleul/dpaUpdate: Die EM–Fanzone in Leipzig öffnet wegen eines nahenden Unwetters an diesem Freitag später als geplant. Das teilte die Stadt am Mittag mit. Eigentlich sollte der Einlass auf dem Augustusplatz um 13.00 Uhr beginnen. Er sei sicherheitshalber auf 16.00 Uhr verschoben worden. Für den Nachmittag waren in der Region schwere Unwetter vorhergesagt.
Es lohnt sich jedoch, weiterhin unser Wetterradar im Blick zu behalten, denn aktuell sieht es so aus, als wenn das Gewitter sich verspätet und die Spiele 18 Uhr und 21 Uhr sehr nass und stürmisch werden könnten.
Auch der zweite Spieltag der Fußball-Europameisterschaft in der Red Bull Arena Leipzig könnte wieder sehr nass werden. Für die Fans außerhalb des Stadions droht er sogar komplett ins Wasser zu fallen.
Am Freitag (21. Juni) treffen in Leipzig die Niederlande und Frankreich aufeinander. Dabei werden nach Angaben der Veranstalter der Fanzone alleine bis zu 40.000 Fans aus den Niederlanden erwartet. Zudem sind farbenfrohe Märsche der Fans beider Mannschaften geplant.
Wetter am Freitag: Starkregen, Sturm und Hagel
„Für Freitag deutet sich in der zweiten Tageshälfte eine erneute Unwetterlage an“, sagte Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) auf Anfrage. Dabei sei mit teils kräftigen Gewittern und Starkregen zu rechnen, aber auch Sturm und Hagel seien nicht auszuschließen.
Am Dienstag (18. Juni) fegte bereits ein Unwetter über Sachsen und die EM-Fanzone auf dem Augustusplatz in Leipzig war wenige Minuten vor Anpfiff des Spiels aus Sicherheitsgründen geschlossen worden. Nach Polizeiangaben waren bereits mehrere tausend Menschen auf dem Augustplatz, als ein Gewitter mit starken Windböen über die Innenstadt zog. Die Fans wurden daraufhin gebeten, die Fanzone zu verlassen und sichere Orte im Stadtgebiet aufzusuchen. Dies geschah den Angaben zufolge reibungslos und zügig.
Das Sicherheitsteam ist vorbereitet und über die Wetterlage informiert
Für die Organisation und Sicherheit beim Fanfest auf dem Augustusplatz laufen, nach Angaben der Stadt, die Fäden beim Verwaltungsstab zusammen. Dort sitzen Vertreter der Branddirektion, der Polizeidirektion Leipzig, der Bundespolizei und des Ordnungsamtes. „Zudem besteht ein enger Kontakt zum Wetterdienst, der bei den Beratungen immer hinzugeschaltet wird“, erläuterte eine Sprecherin der Stadt. Die Zusammenarbeit werde regelmäßig geübt und sei eingespielt.
Noch sei unklar, wie heftig das Unwetter am Freitag Leipzig trifft, betonte Meteorologe Engelmann. Es werde aber auf jeden Fall mehr Regen fallen als am Dienstag. Wie hoch dann aber die Windgeschwindigkeiten sein werden, lasse sich noch nicht einschätzen.

