Verdi-Warnstreik an Flughäfen: Flüge in Leipzig/Halle und Dresden gestrichen

Warnstreik an den Flughäfen Leipzig-Halle und Dresden. Wie groß sind die Einschränkungen? (Archivbild)
Jan Woitas/dpa- Verdi ruft Beschäftigte der Lufthansa-Töchter in Leipzig/Halle und Dresden zum Warnstreik auf.
- Lufthansa plant, die betroffenen Unternehmen zu schließen; externe Dienstleister sollen Aufgaben übernehmen.
- Verdi fordert 850 Euro Lohnerhöhung, 3.000 Euro Inflationsausgleich und Anwendung des Lufthansa-Manteltarifvertrags.
- In Dresden und Leipzig wurden mehrere Flüge gestrichen.
- Warnstreik führt zu erheblichen Einschränkungen für Reisende.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Reisende an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden müssen sich bis Freitag auf viele Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Lufthansa-Tochterunternehmen Airport Service Dresden GmbH (ASD) und Airport Service Leipzig GmbH (ASL) zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen.
Lufthansa hatte angekündigt, beide Unternehmen schließen zu wollen. Die Aufgaben wie das Abfertigen von Flugzeugen sollen künftig externe Dienstleister übernehmen.
Verdi-Verhandlungsführer Paul Schmidt sagte: „Bis zum Abwickeln der Unternehmen werden noch viele Monate vergehen. Für diese Zeit erwarten wir endlich faire Löhne.“ Die Tarifverhandlungen seien festgefahren. Die Gewerkschaft fordert für die rund 140 Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 850 Euro. Dies entspreche in etwa der Lücke im Vergleich zu anderen Lufthansa-Standorten.
Zudem fordert Verdi 3.000 Euro als Inflationsausgleich und die Anwendung des Lufthansa-Manteltarifvertrags.
Laut Flugplan sind am Donnerstag in Dresden bereits vier Verbindungen nach München, drei nach Frankfurt, zwei nach Zürich und eine nach Düsseldorf gestrichen worden. In Leipzig fallen zwei Flüge nach Frankfurt und je einer nach Wien und Düsseldorf aus.
