Toter in Sachsen
: Mann stirbt nach Schüssen in Strehla, drei Tatverdächtige

UPDATE 12. Juni 2026, 15 Uhr: Ein 42-jähriger Mann wird vor seinem Wohnhaus in Strehla erschossen. Die Polizei nimmt kurz darauf zwei Männer fest, einen dritten am Tag darauf.
Von
dpa
Strehla
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Ein Polizeifahrzeug fährt am Abend mit Blaulicht auf einer Straße. In Strehla im Landkreis Meißen in Sachsen ist ein Mann durch Schüsse tödlich verletzt worden. (Symbolfoto)

Jan Woitas/dpa
  • Nach Schüssen in Strehla wird ein 42-jähriger Mann tödlich verletzt aufgefunden.
  • Zeugen alarmierten am Donnerstag gegen 21 Uhr die Polizei und gaben Hinweise.
  • Zwei Männer im Alter von 37 und 41 Jahren wurden kurz darauf in Riesa festgenommen.
  • Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdelikts – Angaben zu Motiv und Beteiligung fehlen.
  • Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Polizei nicht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem gewaltsamen Tod eines 42 Jahre alten Mannes in Strehla (Landkreis Meißen) in Sachsen sind gegen drei Tatverdächtige Haftbefehle beantragt worden. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft war das Opfer am Donnerstagabend, 11. Juni, vor seinem Haus leblos gefunden worden.

Einem 41-Jährigen wird vorgeworfen, den Mann erschossen zu haben. Zuvor soll es zwischen beiden Männern zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Gegen den mutmaßlichen Haupttäter werde wegen Totschlags ermittelt.

Laut Polizei wird ein weiterer Mann (37) beschuldigt, den 41-Jährigen zum Tatort gefahren zu haben. Hier stehe der Verdacht der Beihilfe zum Totschlag im Raum. Danach sollen die beiden Männer einem dritten Beschuldigten im Alter von 36 Jahren die Tatwaffe übergeben haben.

Tatverdächtige werden noch Freitag dem Haftrichter vorgeführt

Er soll die Tatwaffe auf seinem Grundstück vergraben haben, wo die Polizei sie kurze Zeit später sichergestellt habe. Die Ermittler gehen von versuchter Strafvereitelung aus. Die Tatverdächtigen sollten noch am Freitag, 12. Juni 2026, dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden, auch zu den Hintergründen der Tat, dauern an, hieß es. Zeugen hatten die Polizei am Donnerstag, 11. Juni 2026, gegen 21 Uhr alarmiert und zugleich Hinweise auf die Verdächtigen geliefert. Nach kurzer Suche wurden auch mithilfe eines Hubschraubers zwei von ihnen in Riesa festgenommen. Der dritte wurde am Freitag vorläufig festgenommen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Polizei nicht.

Aus ermittlungstaktischen Gründen machten die Behörden zunächst weder zur Beteiligung der am Donnerstagabend beiden Festgenommenen noch zum Tatmotiv Angaben.