Toter in Sachsen
: 26-jähriger Mann stirbt beim Baden im Natursee Pirna-Copitz

UPDATE 16. August 2025: In Pirna geht ein Mann in einem See unter. Rettungskräfte machen sich auf die Suche nach ihm, können ihn allerdings nur leblos finden.
Von
dpa
Pirna
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Ertrinkungstod im Natursee: Badegast geht unter und tauch tnicht wieder auf: Tödlicher Badeunfall in Pirna: 26-jähriger Mann ertrinkt vor den Augen anderer Badegäste im Natursee Copitz (NEZ) und kann erst nach gut anderthalb Stunden von Rettungskräften gefunden werden; Pirna. Im Natursee Pirna-Copitz ist am heutigen Nachmittag ein Badegast ertrunken. Der 26 Jahre alte Mann konnte später nur noch tot geborgen werden. Einige Badegäste am Strand hatten eigenen Angaben zufolge kurz nach 16 Uhr gesehen, wie ein Mann mit dunkler Hautfarbe mit seinen Armen winkt, plötzlich unterging und nicht mehr auftauchte. Eine Frau am Strand war daraufhin ins Wasser gelaufen, und bat dort auch andere nach dem Untergegangen zu suchen. Der Notruf wurde gewählt. Feuerwehren aus Pirna eilten mit den Booten an den Strand zum Söbrigener Weg. Auch die Wasserwacht und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) wurden an das Naherholungszentrum (NEZ) alarmiert. Feuerwehrleute ließen ein Schlauchboot zu Wasser und bildeten im Wasser eine Suchkette. In diese reihten sich auch andere Badegäste ein, um die Rettungskräfte zu unterstützen. Nach etwa 20 Minuten wurde diese Suche erfolglos abgebrochen, so der Einsatzleiter der Feuerwehr. Danach setzt die Wasserwacht die Suche mit einem Sonargerät fort, und suchte die Region, in der der Vermisste untergegangen war per Rettungsboot ab. Kurz nach 17.30 Uhr -etwa anderthalb Stunden nach seinem Verschwinden konnten die Rettungsschwimmer etwas Verdächtiges unter Wasser orten. Ein Tauchgang bestätigte den Fund. Der Mann lag in knapp zwei Metern Tiefe auf dem Grund, etwa 15 bis 20 Meter vom Ufer entfernt.

Rettungstaucher brachten den Ertrunkenen schließlich an Land. Eine Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Die Kriminalpolizei ermittelt zu den Umständen. Von dem Ertrunkenen hatten Badegäste sein Fahrrad und einen Rucksack am Ufer entdeckt und dies der Polizei gemeldet. Bei dem tödlich verletzten soll es sich um einen Mann aus Afrika handeln.
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In Pirna in Sachsen ist im Natursee in Copitz nach Polizeiangaben ein 26-Jähriger ertrunken. Rettungskräfte der Wasserwacht, der DLRG und der Feuerwehr suchten nach dem 26-Jährigen. Die Polizei ermittelt zur genauen Todesursache des jungen Mannes.

Daniel Förster
  • 26-jähriger Mann ertrinkt am 14. August 2025 im Natursee Pirna-Copitz in Sachsen.
  • Zeugen berichten, er habe durch Gestik auf seine Notlage aufmerksam gemacht.
  • Rettungskräfte der DLRG fanden ihn später leblos im Wasser.
  • Polizei ermittelt zur genauen Todesursache des Unglücks.
  • Fall wurde zuvor von mehreren Medien berichtet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Pirna (Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) in Sachsen ist am Donnerstag (14. August 2025) ein junger Mann ertrunken. Das teilt die Polizei mit. Der 26-Jährige war im Natursee Pirna-Copitz baden.

Zeugen hätten beobachtet, wie der Mann zunächst durch Mimik und Gestik auf seine Notlage auf sich aufmerksam machte und dann in dem Gewässer unterging.

Rettungskräfte finden leblosen Mann auf dem Grund des Sees

Rettungskräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die DRK-Wasserwacht und die Feuerwehr suchten nach dem Mann. Sie konnten ihn allerdings nur noch leblos entdecken. Er lag in etwa zwei Metern Tiefe auf dem Grund des Sees, ungefähr 20 Meter vom Ufer entfernt.

Die Rettungstaucher der DRK-Wasserwacht Freital brachten den Ertrunkenen an Land. Eine Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Die Polizei ermittelt nun zur genauen Todesursache. Zuvor hatten mehrere Medien über den Fall berichtet.

236 Menschen im ersten Halbjahr 2025 bundesweit ertrunken

Wie die DLRG mitteilt, sind mindestens 236 Menschen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2025  bundesweit bereits ertrunken – allein rund 150 seit Beginn der Badesaison im Mai. Vor allem gab es in der zweiten Junihälfte eine Häufung tödlicher Badeunfälle. Im gesamten Juni ertranken laut DLRG mindestens 70 Menschen, 18 mehr als im Vorjahresmonat.

„Wir wissen, dass es an sonnigen und heißen Sommertagen zu mehr Unfällen kommt. Das mussten wir zuletzt im Juni erleben. Deshalb mein Appell an alle, die in den kommenden Wochen die Gewässer aufsuchen: Bleiben Sie vorsichtig, beachten Sie die Baderegeln und gehen Sie keine Risiken ein“, so DLRG-Präsidentin Ute Vogt.

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2025 sind in Sachsen acht Menschen bei Badeunfällen gestorben.