Tödlicher Unfall in Sachsen
: Hubschrauber stürzt im Wald ab, Pilot stirbt

Beim Kalken des Waldbodens stürzt ein Hubschrauber im Erzgebirge in Sachsen ab und fängt Feuer. Der Pilot stirbt. Die Feuerwehr kann den Brand rasch löschen.
Von
dpa
Sehmatal
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An der Absturzstelle im Erzgebirge: Bei Kalkarbeiten ist der Hubschrauber in einem Wald bei Sehmatal abgestürzt.

Stephan Fricke/News5/dpa
  • Hubschrauber stürzte bei Sehmatal im Erzgebirge ab – der Pilot starb noch am Unglücksort.
  • Der Helikopter kalkte den Waldboden, fing nach dem Aufprall Feuer und brannte kurz.
  • Arbeiter zogen den Mann aus der Maschine, doch trotz Soforthilfe kam jede Hilfe zu spät.
  • Mehr als 85 Feuerwehrleute löschten den Brand schnell und verhinderten eine Ausbreitung.
  • Polizei und Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermitteln zur Ursache; Identität offen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Beim Absturz eines Hubschraubers in einem Wald bei Sehmatal im Erzgebirge in Sachsen ist der Pilot ums Leben gekommen. Das teilte die Polizeidirektion Chemnitz mit. Der Helikopter war am Freitag, 14. August 2026, im Einsatz, um den Waldboden zu kalken.

Arbeiter hätten den Mann nach dem Aufprall noch aus der verunglückten Maschine gezogen. Er sei aber trotz Sofort-Rettungsmaßnahmen am Unglücksort seinen Verletzungen erlegen. Zur Identität des Mannes wurden keine Angaben gemacht. 

Der Helikopter geriet in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen und ein Ausbreiten der Flammen verhindern. Nach Angaben von Kreisbrandmeister Falko Auerswald rückten mehr als 85 Kameraden aus, weil das Feuer als Großbrand eingestuft wurde. Zuletzt sei noch ein Löschfahrzeug für Absicherungsarbeiten am Ort des Geschehens geblieben.

Polizei und Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermitteln 

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei flog der Hubschrauber zum Zeitpunkt des Absturzes über ein  Waldgebiet bei Neudorf, einem Ortsteil von Sehmathal. Die Polizeidirektion in Chemnitz erhielt um 9.55 Uhr Kenntnis von dem Unfall. Zur Unglücksursache ermitteln die Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung.

Waldböden werden gekalkt, um die Versauerung auszugleichen. Sie entsteht infolge von Umwelteinflüssen wie saurem Regen und Stickstoff. Nach Angaben von Sachsenforst war der Pilot kein Angestellter des staatseigenen Unternehmens. Bei der Kalkung arbeite man mit externen Firmen zusammen, hieß es.