Oberbürgermeisterwahl in Dresden
: Entscheidung bei der Dresdner OB-Wahl steht bevor

Die Dresdner wählen am Sonntag, 10. Juli, im zweiten Wahlgang den Oberbürgermeister ihrer Stadt. Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amtsinhaber Dirk Hilbert und Grünen-Kandidatin Eva Jähnigen erwartet.
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dpa, ts
Dresden
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Blick über die Elbe auf die Dresdner Altstadt. In der sächsischen Landeshauptstadt sind am 10. Juli etwa 434.000 Dresdner aufgefordert, ihre Stimme für die Oberbürgermeister-Wahl abzugeben.

Robert Michael / dpa

Bei der Oberbürgermeisterwahl in Dresden entscheidet sich am Sonntag, 10. Juli, ab 8 Uhr, wer die Landeshauptstadt in Sachsen in den kommenden sieben Jahren führen wird. Nach den Ergebnissen des ersten Wahlganges wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amtsinhaber Dirk Hilbert (FDP) und Eva Jähnigen (Grüne) erwartet.

Hilbert, der für das Bündnis „Unabhängige Bürger für Dresden“ antritt und von der CDU unterstützt wird, lag bei der ersten Runde der Wahl am 12. Juni mit 32,5 Prozent zwar klar vorn und hielt Umweltbürgermeisterin Jähnigen (18,9 Prozent) auf Distanz. Die Grünen-Politikerin wird aber nun von der SPD und den Linken unterstützt, deren Kandidaten nicht mehr antreten.

Es gewinnt, wer im zweiten Wahlgang die meisten Stimmen bekommt

Im zweiten Wahlgang gewinnt, wer die meisten Stimmen bekommt. Eine absolute Mehrheit ist nicht mehr erforderlich. Neben Hilbert und Jähnigen treten auch der AfD-Politiker Maximilian Krah, Jan Pönisch (Die Partei) und der Einzelkandidat Marcus Fuchs – Organisator der Dresdner Querdenken-Demonstrationen – an. Ihnen werden allesamt keine Chancen eingeräumt.