Hund bei Bautzen: Mischling mit 42 Diabolos beschossen – Verdächtiger ermittelt

Ein Schäferhund-Mischling beim Spaziergang mit seinem Frauchen. Ein Hund der gleichen Rasse ist in einem Dorf Bautzen mit einem Luftdruckgewehr beschossen worden. Nun hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. (Symbolbild)
Boris Roessler/dpa- In Bautzen wurde ein Schäferhund-Mischling mit über 40 Diabolos aus einem Luftdruckgewehr beschossen.
- Der verletzte Hund wurde von Bürgern gefunden und ins Tierheim Bloaschütz gebracht.
- Die Polizei ermittelte einen 48-jährigen Tatverdächtigen und stellte das Gewehr sicher.
- Das Tier benötigte mehrere Operationen; eine Tierheim-Mitarbeiterin adoptierte es und nannte es „Keks“.
- „Keks“ geht es inzwischen gut und er lebt in einem liebevollen Zuhause.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Einen mutmaßlichen Tierquäler haben Polizisten des Reviers Bautzen Mitte August gefasst. Darüber informiert die Pressestelle der Polizeidirektion Görlitz. Der Mann soll auf einen Schäferhund-Mischling mit einem Luftdruckgewehr geschossen haben. Das Tier ist dabei schwer verletzt worden.
Doch wie wurde die Polizei auf den Fall aufmerksam? Aufmerksame Bürger bemerkten in einem Dorf bei Bautzen einen abgemagerten und verwahrlosten Hund. Nachdem sie ihn einfingen, brachten sie ihn ins Tierheim in Bloaschütz. Dort stellten Mitarbeiter fest, dass offenbar jemand auf das Tier geschossen hatte.
Ein Röntgenbild brachte Gewissheit. Insgesamt steckten über 40 Diabolos im Kopf des Rüden. Mehrere Operationen waren notwendig, um dem Mischling die Geschosse aus dem Körper zu holen. Viele steckten in den Knochen und Muskeln und waren daher schwer zu erreichen.
Diesen Namen trägt der Schäferhund-Mischling inzwischen
Der Kriminaldienst des Polizeireviers Bautzen nahm die Ermittlungen auf. Diese führten zu einem 48-jährigen Tatverdächtigen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgte Mitte August eine Durchsuchung bei dem Mann. Dabei fanden die Einsatzkräfte das entsprechende Luftdruckgewehr und stellten es sicher. Er wird sich nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu verantworten haben.
Eine Mitarbeiterin des Tierheims hat den Schäferhund-Mischling mittlerweile adoptiert und ihm den Namen „Keks“ gegeben. Es geht ihm gut und er erfreut sich an dem liebevollen Umgang durch sein neues Frauchen.

