Schule in Dresden
: Schüler klagen über Reizhusten, Feuerwehr evakuiert Oberschule

UPDATE, 14.09.2026, 16.17 Uhr: Nach Reizhusten bei vielen Schülern evakuiert die Feuerwehr eine Schule in Dresden. Was bisher zu den Symptomen und dem Hintergrund des Großeinsatzes bekannt ist.
Von
dpa
Dresden
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Schulgebäude in Dresden evakuiert: 14.09.2026, Sachsen, Dresden: Einsatzwagen sind vor einem Schulgelände in Dresden zu sehen. An einer Dresdner Schule lief ein Großeinsatz, nachdem zahlreiche Schülerinnen und Schüler über Reizhusten geklagt hatten. Foto: Katharina Kausche/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Einsatzwägen vor dem Gebäude einer Schule in Dresden: Die Feuerwehr hat in einem Großeinsatz eine Oberschule evakuiert. Zuvor hatten viele der Schüler über Reizhusten geklagt.

Katharina Kausche/dpa
  • Großeinsatz in Dresden: Feuerwehr evakuiert eine Oberschule nach Reizhustenfällen.
  • Etwa 440 Personen wurden aus dem Gebäude gebracht, 42 klagten über Symptome.
  • Ein MANV-Alarm wurde vorsorglich ausgelöst – so sind genügend Kräfte vor Ort.
  • Die Ursache ist unklar, Messtrupps suchen im Gebäude nach möglichen Stoffen.
  • Laut Feuerwehr ist das Identifizieren von Auslösern erfahrungsgemäß schwierig.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Nach gesundheitlichen Beschwerden vieler Schüler an einer Dresdner Oberschule ist am Montag, 14. September, ein sogenannter MANV-Alarm ausgelöst worden. Das Kürzel steht für einen Massenanfall an Verletzten. Mit diesem Einsatzstichwort werden zusätzliche Kräfte und Rettungsmittel alarmiert.

Gleichzeitig werden umliegende Krankenhäuser frühzeitig über das Ereignis informiert, damit sie sich auf die mögliche Aufnahme einer größeren Zahl von Patienten vorbereiten können.

Nach Angaben der Feuerwehr klagte eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern über Husten, Kopfschmerzen, Schwindel und Reizungen der Atemwege. Das Schulgebäude wurde daraufhin vollständig evakuiert. „Rund 440 Personen wurden ins Freie gebracht und durch die Einsatzkräfte gesichtet", teilte Feuerwehrsprecher Michael Klahre mit. 101 Personen hätten entsprechende Symptome geltend gemacht.

22 Schüler kamen in Dresdner Krankenhäuser

„79 Patientinnen und Patienten konnten nach Untersuchung und Versorgung vor Ort verbleiben. Weitere 19 Personen mit leichten Beschwerden wurden zur weiterführenden medizinischen Untersuchung in Krankenhäuser transportiert", hieß es. Bei drei Betroffenen habe es ausgeprägtere Symptome gegeben, sie seien gleichfalls zur Behandlung in Krankenhäuser gekommen.

Feuerwehr Dresden findet keine Ursache für die Beschwerden

Wie es zu den Atemwegsreizungen kam, ist bislang unklar. Die durchgeführten Messungen der Feuerwehr ergaben weder Hinweise auf die Ursache noch auf die Art eines möglicherweise freigesetzten Stoffes, hieß es. Die Feuerwehr hatte Messtrupps in das Gebäude geschickt. „Erfahrungsgemäß ist es immer sehr schwer, dort was zu identifizieren an Stoffen. Das hat selten funktioniert in der Vergangenheit, aber wir versuchen es trotzdem", hatte Klahre zuvor erklärt.

Die Feuerwehr Dresden ist mit insgesamt rund 140 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr, der Stadtteilfeuerwehren und des Rettungsdienstes vor Ort. Während des Einsatzes kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.