Einsatz in Löbau: Frau mit über 2 Promille täuscht Notlage mit Kunstblut vor

Eine 20-Jährige hat in Löbau eine Notlage vorgetäuscht. anschließend zündete sie Toilettenpapier an. (Symbolfoto)
Annette Riedl/dpa- In Löbau täuschte eine 20-Jährige eine Notlage mit Kunstblut an einer Bushaltestelle vor.
- Ein Passant rief Rettungsdienst und Polizei, doch sie war nicht verletzt, sondern stark betrunken.
- Ein Test ergab 2,2 Promille – danach zündete sie in einer Toilettenkabine Toilettenpapier an.
- Beim Transport ins Krankenhaus trat sie nach Polizisten, es blieb bei Sachschaden in der Toilette.
- Ermittlungen laufen wegen Notrufmissbrauch, versuchter schwerer Brandstiftung und Widerstand.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Am Freitagmittag hat sich eine Frau (20) Kunstblut an den Mund geschmiert und sich so in eine Bushaltestelle an der Laubaner Straße in Löbau gelegt. Dadurch erweckte sie auf einen Passanten den Eindruck, Hilfe zu benötigen. Dieser verständigte daraufhin über Notruf einen Krankenwagen und die Polizei, heißt es laut Polizeibericht.
Es stellte sich anschließend heraus, dass sich die junge Frau in keiner Notlage befand, aber dafür sehr betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 2,2 Promille. Anschließend gab die Frau an, dass sie auf Toilette muss. Sie wurde daraufhin von einer Polizeibeamtin zu einem nahegelegenen Einkaufsmarkt begleitet. In der dortigen Toilettenkabine entzündete die Frau mit ihrem Feuerzeug eine Rolle Toilettenpapier, wodurch diese beschädigt wurde. Zu einem Übergreifen des Feuers auf andere Gegenstände kam es nicht.
Beim darauf folgenden Transport in ein Krankenhaus trat die 20-Jährige zudem nach den Polizisten. Ermittelt wird wegen Notrufmissbrauchs, versuchter schwerer Brandstiftung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
