Döner auf A4: Falscher Transport auf Autobahn – Vernichtung der Spieße angeordnet

Die Polizei zog auf der Autobahn A4 einen mit Dönerspießen beladenen Transporter aus dem Verkehr. Nicht nur, dass dieser völlig überladen, die Spieße eher dürftig gesichert waren, auch gab es keine ausreichende Kühlung. (Symbolbild)
Sven Hoppe/dpaBeamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben auf der Autobahn A4 einen Transporter aus dem Verkehr gezogen, der gleich in mehrfacher Hinsicht nicht den Sicherheitsvorschriften entsprach. Das teilt die Polizei in ihrem Bericht vom Montag (18. März) mit. Ereignet hatte sich der Vorfall bereits in der Woche zuvor.
Das Fahrzeug, beladen mit Dönerspießen, war nicht nur überladen, sondern wies auch gravierende Mängel auf – so wurden die Hecktüren lediglich mit einer Kette verschlossen. Die Kühlung des Transporters war unzureichend. Daher ordnete die zuständige Behörde die Vernichtung der Spieße an. Der für den Transport verantwortliche Spediteur beauftragte daraufhin ein polnisches Unternehmen, um den Behördenbeschluss umzusetzen.

Schlecht gesichert: die Hecktür des mit Dönerspießen beladenen Transporters auf der Autobahn A4 zwischen Dresden und Görlitz.
Polizei SachsenDönerspieße von der A4 sollen vernichtet werden
Allerdings stellte sich heraus, dass auch das Ersatzfahrzeug, das am Folgetag zur Abholung der Dönerspieße erschien, nicht verkehrstauglich war; die geplante Weiterfahrt wurde somit untersagt.
Angesichts der Umstände sah sich die Behörde gezwungen, die Vernichtung der Dönerspieße in Deutschland anzuordnen und von Amts wegen durchzuführen. Im Zuge dieser Ereignisse wurden weitere Bußgeldverfahren eingeleitet.
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