Brand in Dresden: Zwei Tote bei Feuer in Hochhaus – erste Erkenntnisse zur Ursache

In einem Hochhaus in Dresden ist ein Feuer ausgebrochen. Zwei Menschen sind bei dem Brand gestorben, eine weitere Person wurde verletzt.
Sebastian Kahnert/dpa- Brand in einem Dresdner Hochhaus, drei Verletzte, darunter ein 87-jähriges Paar.
- Feuer in der elften Etage, rund 80 Einsatzkräfte vor Ort.
- 40 Bewohner evakuiert und in einem Bus betreut.
- Ursache des Feuers noch unklar, Ermittlungen laufen.
- Gebäude wird von giftigem Rauch befreit, weitere Verletzte möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die bei einem Brand am Samstagnachmittag (15. Februar) in der elften Etage eines Dresdner Hochhauses Schwerverletzten sind gestorben. Eine 87-Jährige und ein 87-Jähriger wurden zunächst aus einer brennenden Wohnung gerettet und reanimiert - starben jedoch wenig später im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen, wie die Feuerwehr mitteilte. Eine weitere 78 Jahre alte Frau wurde durch herabstürzende Trümmerteile verletzt. Das gesamte Gebäude wurde evakuiert.
Die Feuerwehr wurde kurz vor zwölf Uhr alarmiert und in den Stadtteil Johannstadt nahe der Elbe gerufen. Bereits von weitem sei eine „große, schwarze Rauchsäule“ über dem 15 Stockwerke hohen Gebäude zu sehen gewesen, sagte Feuerwehrsprecher Michael Klahre. Mit einer Drehleiter sei der Brand von außen bekämpft worden, parallel haben Einsatzkräfte mit Atemschutz in der Wohnung nach Menschen gesucht.
Wohnung im Hochhaus in Dresden stand komplett in Flammen
Die Wohnung habe in Flammen gestanden und sei stark verqualmt gewesen, der Feuerwehrsprecher sprach von einem „sehr dramatischen Einsatz“. Das Feuer sei „offenbar in der Küche“ ausgebrochen.
Die Polizei ermittelt jetzt wegen fahrlässiger Brandstiftung. „Was genau das Feuer auslöste, muss noch geklärt werden.“ Dazu werten die Ermittler in der „völlig zerstörten Wohnung“ gesicherte Spuren aus. Derzeit sei alles möglich, mit einer Ausnahme: „Es gibt keine Anzeichen für eine Einwirkung von außen.“
Das gesamte Gebäude wurde geräumt, rund 40 Menschen wurden den Angaben zufolge in einem Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe betreut und medizinisch versorgt.
Rund 80 Einsatzkräfte waren im Einsatz.
