Drei Monate, fünf Monate, sechs Monate... Ab wann sollte die Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus verabreicht werden? In den einzelnen Bundesländern gelten da höchst unterschiedliche Regeln. So hat Berlin beispielsweise am. 20. Dezember entschieden, die Boosterimpfungen bereits ab dem dritten Monat nach den zweiten Impfung zu erlauben. Und wie sieht es nun in Sachsen aus?
Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt eine Auffrischung der Corona-Impfung nun bereits nach drei Monaten. Durch die Verkürzung des Abstands sollten "der Schutz vor schweren Erkrankungen durch Infektionen mit der Omikron-Variante von Sars-CoV-2 in der Bevölkerung verbessert und die Transmission der sich ausbreitenden Omikron-Variante vermindert werden", teilte die Kommission mit. Der Impfschutz gegen die neue Virusvariante nehme bereits "drei bis vier Monate nach Grundimmunisierung signifikant ab".

Lässt neuer Impfstoff die Impfquote in Sachsen steigen?

Die Einführung eines proteinbasierten Impfstoffs gegen das Coronavirus könnte nach Meinung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen die Impfquote deutlich steigern. „Ich denke, dass zwei Drittel derjenigen, die bislang bewusst ungeimpft sind, sich damit behandeln lassen würden“, sagte KV-Chef Klaus Heckemann. Als Beispiel nannte Heckemann den Impfstoff des US-Herstellers Novavax, für den die EU-Arzneimittelbehörde EMA am Montag grünes Licht gegeben hatte. Das Novavax-Präparat ist weder ein mRNA-Impfstoff wie die Präparate von Biontech und Moderna noch ein Vektor-Impfstoff wie die von Astrazeneca und Johnson & Johnson. Alle Infos zum neuen Präparat Nuvaxovid gibt es hier: