Betrug in Görlitz: Falsche Corona-Testzentren und Millionenschaden - Mann in Haft

Ein Mann aus Görlitz sitzt wegen des Betrugs mit Corona-Testzentren. Er ist nicht der einzige Verdächtige. (Symbolbild)
Robert Michael/dpa- Ermittlungen in Görlitz: Betrug mit Corona-Testzentren und hoher Schaden.
- Verdächtige sollen nicht durchgeführte Tests abgerechnet haben.
- Ein Mann sitzt in Untersuchungshaft – weitere Personen stehen unter Verdacht.
- Ein 62-Jähriger und eine 28-Jährige betrieben Zentren in Görlitz und Zittau.
- Laut Ermittlungen zahlte die Kassenärztliche Vereinigung bis 2022 rund 1,35 Mio. Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mehrere Verdächtige sollen nicht durchgeführte Corona-Tests bei der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen abgerechnet haben. Deshalb durchsuchten Polizisten Wohnungen in mehreren Bundesländern, darunter auch in Zittau, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Görlitz mitteilten. Ein Mann kam demnach in Untersuchungshaft.
Ein 62-Jähriger und eine 28-Jährige sollen von 2021 bis 2023 Corona-Testzentren in Görlitz und Zittau betrieben und nicht durchgeführte Tests abgerechnet haben. Die Kassenärztliche Vereinigung zahlte infolge ihrer Abrechnungen bis 2022 insgesamt 1,35 Millionen Euro aus, wie Ermittlungen ergaben. Den beiden und weiteren Personen wird unter anderem 58-facher Betrug in besonders schwerem Fall vorgeworfen.