VfB Stuttgart – Union Berlin: Medizinischer Notfall – FCU leidet mit Fan auf der Tribüne

Enttäuschung über die Niederlage und Entsetzen wegen des medizinischen Notfalls im Fanblock: Trainer Bo Svensson ist sichtlich angefasst nach der 2:3-Niederlage beim VfB Stuttgart.
Eibner/Wolfgang Frank- Medizinischer Notfall überschattet das Spiel VfB Stuttgart gegen Union Berlin.
- Trainer und Spieler sind schockiert, Genesungswünsche an den betroffenen Fan.
- Spiel endete 3:2 für Stuttgart, Union Berlin in der zweiten Halbzeit geschlagen.
- Fan wurde ins Krankenhaus gebracht, Zustand vorerst unbekannt.
- Emotionale Reaktionen von Spielern, Gesundheit wichtiger als das Ergebnis.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Pressekonferenz nach der 2:3-Niederlage von Union Berlin beim VfB Stuttgart fasste sich Bo Svensson extrem kurz. Dem Trainer der Eisernen ging das Drama um den Fan der Eisernen sichtlich nahe. „Es gehen alle Genesungswünsche an den Fan. Viel mehr gibt es von meiner Seite nicht zu sagen“, erklärte Svensson und machte auf Nachfrage zumindest noch eine kleine Analyse: „Das erste Gegentor war der Schlüssel, danach war das Stadion da.“
Die Partie am Freitagabend in der MHP-Arena wurde durch einen medizinischen Notfall im Gästeblock überschattet. Ein Fan reanimiert musste reanimiert werden. Beide Fanlager stellten daraufhin nach 75 Minuten den Support ein. Das Spiel ging in einer bedrückenden Atmosphäre zu Ende. Wie der VfB Stuttgart mitteilte, wurde die betroffene Person ins Krankenhaus gebracht. Über den Gesundheitszustand gibt es bislang keine weiteren Informationen. Auch am darauffolgenden Tag lagen keine neuen Informationen vor. Allerdings befände sich der Fan nach wie vor im Krankenhaus.
Svenssons Trainerkollege Sebastian Hoeneß wollte ebenfalls gar nicht so viele Worte über das Spiel verlieren: „Wir alle hoffen, dass wir bald die Nachricht bekommen, dass es dem Fan gut geht.“
Union Berlin unter Schock
Dieser medizinische Notfall sorgte auch bei den Union-Profis für Entsetzen und Schock-Stimmung. „Es ist Mist, wenn so etwas passiert. Natürlich hat man das im Stadion auch wahrgenommen. Uns war schon bewusst, dass da etwas passiert ist“, sagte Unions Rani Khedira. „Wir drücken die Daumen, dass alles glimpflich ausgeht. Das ist am Ende des Tages heute das Wichtigste.“
Der 1. FC Union meldete sich auf „X“ mit einer emotionalen Botschaft zu Wort: „Reanimation erfolgreich, Patient auf dem Weg ins Krankenhaus: Kämpfen, Unioner!“, teilte der Verein mit.
Zur Enttäuschung über die 2:3-Niederlage gegen Stuttgart nach einer durchaus ordentlichen Halbzeit kam also auch noch die Sorge um den reanimierten Fan. Danilho Doekhi in der 37. Minute und Robert Skov (48.) hatten für die 2:0-Führung der Gäste gesorgt. Vor 59.000 Zuschauern drehte Stuttgart in der zweiten Halbzeit aber das Spiel. Dem eingewechselten Nick Woltemade gelang ein Doppelschlag zum 2:2-Ausgleich (51., 59.). Atakan Karazor schoss die Gastgeber zum 3:2-Sieg (69.).
Das sportliche Fazit von Rani Khedira: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, es dann aber komplett aus der Hand gegeben. Wir haben nach unserem 2:0 nicht mehr gut verteidigt und das Zentrum kompakt gestaltet. Dadurch haben wir Stuttgart zurück ins Spiel kommen lassen. Das ist unerklärlich und unfassbar dumm. Das muss man so deutlich sagen.“
Vor allem aber waren die Gedanken bei dem Fan. Denn die Gesundheit ist letztlich wichtiger als Sieg oder Niederlage in einem Fußballspiel.

