Union Berlin – VfL Bochum: FCU heiß auf Belohnung – „jedes Spiel ein Pflichtsieg“

Geht es für Union Berlin in der Tabelle der Fußball-Bundesliga wieder nach oben oder weiter nach unten? Rani Khedira und der FCU spielen gegen Schlusslicht VfL Bochum.
Imago/Ralf Poller/Avanti- Union Berlin spielt gegen Bochum, benötigt dringend einen Sieg.
- Der FCU ist seit sieben Spielen sieglos und auf Platz 12 abgerutscht.
- Torhüter Frederik Rönnow bleibt optimistisch.
- Heimspiel gegen Bochum am Samstag ist entscheidend.
- Nächstes Heimspiel am 15. Januar gegen FC Augsburg.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Temperaturen fallen, der Druck steigt: Bei bitterkalten Temperaturen braucht der 1. FC Union Berlin im Heimspiel gegen den VfL Bochum ein heißes Herz – und vor allem endlich wieder einen Sieg. Spielbeginn am Samstag im Stadion an der Alten Försterei ist um 15.30 Uhr.
Für die Eisernen ist es ein Heimspiel der Kategorie Pflichtsieg. Das liegt einerseits natürlich am sportlichen Kontrahenten. Bochum kommt als Tabellenschlusslicht nach Berlin-Köpenick. Der VfL hat sich unter dem neuen Trainer Dieter Hecking zwar stabilisiert, in den bisherigen 13 Saisonspielen aber gerade einmal zwei Remis zustande gebracht.
Es liegt andererseits aber vor allem an der sportlichen Situation des FCU, der seit mittlerweile sieben Partien ohne Pflichtspielsieg und deshalb auf Rang zwölf abgerutscht ist.
Rani Khedira hofft auf Belohnung
Aber was heißt schon Pflichtsieg? „Gefühlt ist in der Bundesliga jedes Spiel ein Pflichtsieg, wenn du in der Liga bleiben willst“, erklärte Vize-Kapitän Rani Khedira. Seine sportliche Bestandsaufnahme: „Wir haben in den vergangenen Wochen nicht so gut gepunktet. Hoffentlich können wir endlich mal wieder drei Punkte holen und uns belohnen für den Aufwand, den wir betreiben.“
In der Tat sind zwei Dinge bei Union Berlin auffällig. Punkt eins: Die spielerischen Leistungen konnten sich zwar durchaus sehen lassen, aber die Ergebniskrise hält sich trotzdem standhaft in Köpenick. Am vergangenen Wochenende lagen die Eisernen beim Champions-League-Teilnehmer VfB Stuttgart schon mit 2:0 in Führung und haben laut der Analyse von Trainer Bo Svensson „viele Dinge richtiggemacht“.
Trotzdem gingen die Gäste in der MHP-Arena mit einer 2:3-Niederlage vom Rasen. Punkt zwei: Die Offensive bleibt das große Sorgenkind von Bo Svensson. In Stuttgart erzielten mit Danilho Doekhi und Robert Skov zwei Abwehrspieler die Tore. Insgesamt nur 12 Treffer sind der drittschlechteste Wert der Liga neben dem FC St. Pauli (11) und Bochum (10).
Frederik Rönnow hat „gutes Gefühl“
Fakt ist: Defensiv hat Bo Svensson die Mannschaft nach der Katastrophen-Saison 2023/24 wieder stabilisiert. Offensiv weist der 1. FC Union jedoch die Bilanz eines Abstiegskandidaten auf. Torhüter Frederik Rönnow, der zuletzt in Stuttgart ebenfalls patzte, will die aktuelle Situation dennoch nicht mit der vergangenen Saison vergleichen. „Die Phase ist nicht einfach“, betonte der Däne.
„Aber es ist jetzt eine komplett andere Situation. Letzte Saison sind wir alle in eine gewisse Negativität verfallen, jeder Schuss war gefühlt ein Gegentor. Jetzt habe ich aber ein gutes Gefühl für die kommenden Wochen. Wir sind auf einem guten Weg.“
Kevin Vogt kommt nach Zahn-Op zurück
Den guten Weg hat in dieser Trainingswoche auch Bo Svensson wahrgenommen. Zudem wird Abwehrchef Kevin Vogt nach seiner Zahn-Operation ins Team zurückkehren. „Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche. Aufmerksamkeit, Qualität und Stimmung waren gut. Es war der Wille erkennbar, die vorgegebenen Dinge umzusetzen“, erklärte der Union-Trainer in der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag.
Dennoch sollte dieser gute Weg unbedingt mit drei Punkten am Samstag gegen den VfL Bochum im ausverkauften Stadion an der Alten Försterei gepflastert werden. Außerdem will sich die Mannschaft im letzten Heimspiel des Jahres unbedingt mit einem Sieg verabschieden und damit bei den Anhängern bedanken.
„In jedem Heimspiel die Unterstützung zu spüren, auch wenn die Dinge nicht so gut laufen, ist etwas ganz Besonderes“, kündigte Svensson an. „Deshalb wollen wir ein gutes Spiel abliefern. Zumal es ja eine Weile bis zum nächsten Heimspiel dauert.“
15. Januar 2025 – Union Berlin gegen FC Augsburg
Stimmt. Weiter geht es zu Hause dann im neuen Jahr: am 15. Januar gegen den FC Augsburg. Dann wird es in Berlin-Köpenick zwar immer noch kalt sein, aber im Idealfall hat der Druck im Kampf um den Klassenerhalt etwas nachgelassen.



