Union Berlin: Eiserne verlieren bei St. Pauli – Neuzugang im Gespräch

Sechste Auswärtsniederlage in Folge für den 1. FC Union Berlin: Nach der Pleite beim FC St. Pauli stecken die Eisernen im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga.
Christian Charisius/dpa- Union Berlin verliert 0:3 bei St. Pauli, sechste Auswärtsniederlage in Folge.
- Union steht auf Rang 14 der Bundesliga, nur 6 Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz.
- Leopold Querfeld gesperrt, fehlte beim nächsten Spiel gegen RB Leipzig.
- Jordan Siebatcheu vergab erneut eine Großchance, Union blieb offensiv schwach.
- Filip Kostic könnte als neuer Spieler von Fenerbahce zu Union stoßen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der 1. FC Union Berlin rutscht wieder tiefer in den Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. Nach der am Ende deutlichen 0:3 (0:1)-Niederlage beim FC St. Pauli stehen die Eisernen mit 20 Zählern auf Rang 14 und haben nur sechs Punkte Vorsprung auf den 1. FC Heidenheim auf Relegationsrang 16. Dabei steht noch die Berufung über die Wertung des Spiels gegen den VfL Bochum (1:1) aus.
Außerdem schlecht für die Eisernen: Abwehr-Organisator Leopold Querfeld sah die fünfte Gelbe Karte und ist für das nächste Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag (1. Februar) gesperrt. Es war die sechste Auswärtsniederlage der Berliner in Folge.
Am Hamburger Millerntor erzielte am Sonntagabend Morgan Guilavogui (31./51.) die beiden ersten Treffer für die Gastgeber. In der dritten Minute der Nachspielzeit sorgte der nur 60 Sekunden zuvor eingewechselte Danel Sinani für den Endstand. Im Gegensatz zum energischen Auftritt beim 2:1-Heimsieg zuletzt gegen den FSV Mainz wirkten die Berliner in Hamburg zu zaghaft. Offensiv blieb die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart außerdem erneut viel zu harmlos.
Ehemaliger Bundesliga-Profi soll kommen
Bezeichnend: Die größte Chance vergab mal wieder Angreifer Jordan Siebatcheu, der seit dem 24. Februar 2024 auf ein weiteres Bundesliga-Tor wartet. Dieses Mal bekam er den Ball nach einem Fehlpass von St.-Pauli-Kapitän Jackson Irvin im Strafraumzentrum, zögerte aber etwas zu lang. Hamburgs Hauke Wahl warf sich in den Ball (49.). Zwei Minuten später fiel auf der Gegenseite der vorentscheidende zweite Treffer für den FC St. Pauli, der mit dem Sieg in der Tabelle an den Eisernen vorbeizog.

Der 1. FC Union Berlin hatte der willensstarken Leistung des FC St. Pauli am Sonntagabend nicht genügend entgegenzusetzen.
Christian Charisius/dpaEs wurde deutlich, dass Union Berlin für den bevorstehenden Abstiegskampf in der Bundesliga noch dringend mehr offensive Durchschlagskraft benötigt. Die könnte auf der Außenbahn künftig laut Berliner Zeitung der Serbe Filip Kostic beisteuern. Der 32-Jährige, der in der Bundesliga beim VfB Stuttgart, Hamburger SV und Eintracht Frankfurt gespielt hatte, steht demnach beim türkischen Erstligisten Fenerbahce Istanbul unter Trainer José Mourinho vor dem Abschied. Dorthin ist Kostic von Juventus Turin ausgeliehen. Dort steht er noch bis 2026 unter Vertrag. Laut Medienberichten aus der Türkei und Serbien laufen bereits die Verhandlungen.

