Tag des Mädchenfußballs
: So unterstützt der FC Bad Liebenwerda den Frauenfußball

Das ist die Chance für Mädchen und Frauen: Wer sich schon immer mal am Fußball ausprobieren wollte, kann das jetzt beim FC Bad Liebenwerda tun.
Von
Frank Claus
Bad Liebenwerda
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Mit diesem Plakat und dem im heimischen Waldstadion aufgenommenen Fotomotiv wirbt der FC Bad Liebenwerda für den Tag des Mädchenfußballs.

Foto: FC Bad Liebenwerda

Der FC Bad Liebenwerda hat sich beworben und den Zuschlag bekommen: Der Verein beteiligt sich am Freitag, 20. August, zum ersten Mal am vom Deutschen Fußballbund (DFB) initiierten Tag des Mädchenfußballs.

Noch gibt es im Verein keine Mädchen– oder Frauenfußballmannschaft. Sollte das Interesse groß sein, werde über den Aufbau selbiger nachgedacht.

Mitorganisatorin Steffi Schuster: „Am Freitag ab 17 Uhr sind Mädchen und Frauen ins Waldstadion eingeladen, die sich insgeheim schon lange mit dem Gedanken beschäftigt haben, es mal mit Fußball zu probieren.“ Scheu müsse man nicht haben. Als Übungsleiterinnen fungieren Frauen des SV Diana Haida, die aus eigener Erfahrung berichten, was im Frauenfußball abgeht, wie trainiert und ab wann gespielt werden kann.

Der DFB fördert den Mädchen– und Frauenfußball

Auf der DFB–Internetseite heißt es: „Der Tag des Mädchenfußballs soll insbesondere diejenigen Mädchen ansprechen, die bisher noch nicht in einem Verein aktiv sind. Diese sollen am Tag des Mädchenfußballs die Möglichkeit erhalten, die Sportart Fußball einmal ganz ungezwungen kennenzulernen und erste Bewegungserfahrungen mit dem Ball am Fuß zu sammeln.“

Über die Landes– und Kreisverbände unterstütze der DFB die ausrichtenden Vereine auch finanziell. In Bad Liebenwerda, so Steffi Schuster, solle es einen kleinen Stationsbetrieb und vielleicht auch ein kleines Spiel geben. Organisatorisch wollen die Männer des Vereins stark unterstützen. Von zahlreichen Mädchen — zumeist Schwestern von FC–Spielern — gebe es bereits Zusagen zur Teilnahme.