: Christian Diener: „Ich war froh, mich endlich wieder mit anderen messen zu können“
Rückenschwimmer und Kurzbahnspezialist Christian Diener hat bei der International Swimming League einen neuen deutschen Rekord aufgestellt. Der gebürtige Cottbuser erzählt von dem Erfolgsmoment und warum er nun für einen Monat auf einer Budapester Donauinsel weilt.
Christian Diener hat bei der International Swimming League in Budapest gleich im ersten Match einen neuen deutschen Rekord im 50 Meter Rückenschwimmen auf der Kurzbahn aufgestellt.
Foto: Mine Kasapoglu/ISL
Da staunt jemand nicht schlecht: im morgendlichen Training hat es sich für Christian Diener noch nicht so angefühlt, wie ein Tag zum Rekordebrechen.
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Für sein Team London Roar konnte Christian Diener (l.) das erste Skins-Wettschwimmen über 50 Meter Rücken für sich entscheiden. Er setzte sich im Finale gegen seinen Teamkollegen Guilherme Guido (r.) aus Brasilien durch.
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Die Grundlagen für seine Schwimmerkarriere hat Christian Diener in Cottbus gelegt, wo er als Kind beim PSV trainierte.
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In der Duna Aréna in Budapest feuert Christian Dieners Team London Roar die Kollegen im Wasser an. In diesem Jahr treten in der ISL 10 Teams gegeneinander an. Pro Match können insgesamt 28 Schwimmer eines Teams an den Wettbewerben teilnehmen: 12 Männer und 12 Frauen in den Einzelschwimmen und jeweils zwei zusätzliche Schwimmer in der Staffel.
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Bei der ISL sind über 300 Schwimmer aus 50 Nationen am Start. Sie zählen zu den besten der Welt.
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Christian Diener wird für sein Team wieder am 30. und 31. Oktober um Bestplatzierungen auf der Schwimmbahn kämpfen. In Match Nummer fünf geht es gegen die Teams DC Trident, Tokyo Frog Kings und LA Current.
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Damit die Großveranstaltung auch während der Corona-Pandemie ausgetragen werden kann, hat die ISL ein umfangreiches Hygienekonzept ausgearbeitet: Alle Sportler sind für die Zeit des Wettkampfes auf der Margareteninsel in Budapest in unmittelbarer Nähe zum Schwimmstadion untergebracht. Dort sind die Profischwimmer wie in einer Blase von der Außenwelt abgeschirmt. Zudem werden sie aller fünf Tage auf Corona getestet.