Regionalliga Nordost: Neuer Trainer beim BFC Dynamo – Neuzugänge für den Titel

Andreas Heraf ist der neue Trainer des BFC Dynamo in der Fußball-Regionalliga Nordost. Der ehemalige WM-Teilnehmer kommt aus der Bundesliga in Österreich.
Eibner-Pressefoto/GroderDer Nachfolger von Trainer Dirk Kunert beim BFC Dynamo steht fest. Der Fußball-Regionalligist vermeldete am Samstag, dass er mit Andreas Heraf (56) in die Regionalliga-Saison 2024/25 geht. Der neue Cheftrainer kommt vom SC Austria Lustenau aus der österreichischen Bundesliga.
Bereits als Spieler hatte er die UEFA-A-Lizenz als Trainer erworben. Erste Erfahrungen sammelte er als Co-Trainer des 1. FC Saarbrücken (2. Bundesliga), ehe er im Mai 2003 erstmals beim SC Austria Lustenau die Verantwortung als Cheftrainer übernahm. Insgesamt neun Jahre war der Wiener für den Österreichischen Fußball-Bund als Chef der Nachwuchsleistungszentren tätig und führte seine U-Nationalmannschaften zu insgesamt fünf Endrundenteilnahmen.
Neuzugänge beim BFC Dynamo geplant
In Deutschland hat er Erfahrungen bei Türkgücü Müchen in der 3. Liga gesammelt. In seiner Spielerkarriere absolvierte der WM-Teilnehmer insgesamt elf Länderspiele (1 Tor) für Österreich. Mit dem SK Rapid Wien gewann er gleich viermal den Meistertitel und erreichte zudem in der Saison 1995/96 das Finale des Europapokals der Pokalsieger (0:1 gegen Paris St. Germain). Außerdem durfte er dreimal den nationalen Pokalsieg sowie viermal den Gewinn des Supercups feiern. In der Saison 1993/94 stand der ehemalige Mittelfeldakteur bei Hannover 96 unter Vertrag.
Der Verein teilte mit: „In den gemeinsamen Gesprächen mit den Verantwortlichen unseres Vereins wurde schnell deutlich, dass der BFC Dynamo wieder um die Meisterschaft spielen möchte und somit über ein deckungsgleiches Zielbild für die Zukunft verfügt.“ Außerdem wurde angekündigt, dass er Heraf eine Mannschaft übernehme, „die punktuell für die kommende Saison verstärkt werden soll“.
Der BFC Dynamo hatte in der zurückliegenden Saison lange um den Titel mitgekämpft. Erst nach der 0:2-Niederlage gegen den FC Energie Cottbus war klar, dass die Berliner keine Chance mehr im Kampf um den Aufstieg zur 3. Liga haben.

