Regionalliga Nordost
: Lok Leipzig in Fahrt – Trainer Seitz erklärt die Serie

Der 1. FC Lokomotive Leipzig steht ungeschlagen an der Spitze der Regionalliga Nordost. Ein Rezept gibt es nicht, Trainer Seitz verrät das offene Geheimnis.
Von
Brian Schmidt
Berlin
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RLNO Viktoria Berlin - Lok Leipzig 2024/25: Fussball, Herren, Saison 2024/2025, Regionalliga Nordost (4. Spieltag), FC Viktoria 1889 Berlin - 1. FC Lokomotive Leipzig, v. l. Geschäftsführer Sport Toni Wachsmuth (Lok Leipzig) und Trainer Jochen Seitz (Lok Leipzig) auf der Bank, 21.08. 2024, Foto: Sebastian Räppold / Matthias Koch

Sportchef Toni Wachsmuth (links) und Cheftrainer Jochen Seitz (rechts) haben beim 1. FC Lokomotive Leipzig gerade jede Menge Spaß. Eine Überraschung ist das für den Trainer nicht, seine Erklärung dafür umso simpler.

Sebastian Räppold/Matthias Koch
  • 1. FC Lokomotive Leipzig führt ungeschlagen die Regionalliga Nordost an.
  • Trainer Jochen Seitz erklärt den Erfolg mit einer starken Mannschaft.
  • Leipzig hat nach 12 Spieltagen 8 Punkte Vorsprung und will "Spiel für Spiel" vorgehen.
  • Fans unterstützen das Team stark, 600 begleiteten sie zum Auswärtsspiel in Berlin.
  • Trainer und Spieler bleiben fokussiert und denken noch nicht an die Relegation.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der 1. FC Lokomotive Leipzig ist in der Regionalliga Nordost nicht zu stoppen. Nach zwölf Spieltagen steht die Mannschaft von Cheftrainer Jochen Seitz ungeschlagen an der Tabellenspitze. Dabei trennte man sich zweimal Unentschieden, zehnmal ging man als Sieger vom Platz. Acht Punkte Vorsprung haben die Sachsen bereits. Für den Erfolg hat der Trainer eine einfache Erklärung.

Auch der BFC Dynamo konnte vor heimischer Kulisse den Spitzenreiter nicht aufhalten. Der Meister der Regionalliga Nordost spielt im nächsten Sommer gegen den Meister der Regionalliga Nord. Stand jetzt würde Lok Leipzig gegen den TSV Havelse um den Aufstieg in die 3. Liga spielen.

Lok Leipzig – die Gejagten in der Regionalliga Nordost

Als Spitzenreiter sind die Sachsen das gejagte Team in der Regionalliga Nordost. Jeder Gegner möchte der erste sein, der gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig gewinnt. Das weiß auch Cheftrainer Jochen Seitz. „Da gilt es einfach dagegenzuhalten. Wir haben natürlich eine charakterstarke Mannschaft. Die wissen, dass man in dieser Liga nichts geschenkt bekommt. Insofern müssen wir uns jedes Spiel wieder hart erarbeiten“, befindet er.

Das Restprogramm bis zur Winterpause ist wechselhaft, denn man trifft noch auf Teams aus allen Tabellenschichten. Am schwersten dürfte die Aufgabe gegen die VSG Altglienicke sein, denn diese steht aktuell auf dem fünften Tabellenplatz. Aber auch gegen den FC Rot-Weiß Erfurt und beim Greifswalder FC ist heftige Gegenwehr zu erwarten. Hinzu kommt auch noch ein Landespokalspiel gegen den Oberligisten FSV Budissa Bautzen.

Trainer Jochen Seitz sieht einfache Erklärung für den Erfolg

Auf die Frage, ob es ein Geheimrezept oder eine Erklärung für den Erfolg gibt, hat Jochen Seitz eine sehr kurze und simple Antwort: „Weil die Mannschaft gut ist.“ Ob es einem Konkurrenten gelingt, den 1. FC Lokomotive Leipzig bis zum Saisonende von der Tabellenspitze zu verdrängen, wird sich zeigen. Doch soweit voraus möchte man bei den Leipzigern noch nicht schauen. „Erstmal gucken wir von Spiel zu Spiel. Das ist so einfach gesagt, aber das machen wir so. Das haben wir die ganze Zeit so gemacht und das werden wir weitermachen. Damit sind wir sehr gut gefahren und deswegen bleibt das so“, sagt der Mittelfeldspieler Alexander Siebeck.

Auch Trainer Jochen Seitz möchte sich noch keine Gedanken um eine mögliche Relegation machen. „Es sind jetzt zwölf Spieltage gespielt. Natürlich haben wir erstmal ein gutes Polster, aber die Liga ist so ausgeglichen. Es gibt so viele gute Mannschaften in der Liga. Wir müssen einfach sehen, dass wir unseren Job machen und dann schauen wir einfach, was dabei rumkommt“, sagt er.

Trainer Jochen Seitz und Alexander Siebeck im Video-Interview

Lok Leipzig – Zusammenhalt zwischen Mannschaft und Fans

Auch abseits des Platzes scheint es beim 1. FC Lokomotive Leipzig derzeit zu stimmen. Beim Auswärtsspiel gegen den BFC Dynamo im Berliner Sportforum waren mindestens 600 Fans aus Leipzig mit dabei, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Lautstark war es auf den Rängen, umso mehr wurde der Auswärtssieg nach dem Abpfiff gemeinsam gefeiert.

Seit 2016 spielt Lok Leipzig in der Regionalliga Nordost. Ein Aufstieg in die 3. Liga ist den Sachsen bislang nicht gelungen. Aber wäre das denn der Wunsch? „Wir sind ja nicht im Wunschkonzert. Es geht einfach darum, hart weiterzuarbeiten. Für die Jungs, fokussiert zu bleiben. Und dann gilt es, jedes Spiel bei 0:0 anzugehen und dann jedes Spiel probieren zu gewinnen“, heißt es von Cheftrainer Jochen Seitz.